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  • Mit den Mitteln werden die nachhaltige Produktion von Edelstahl gesteigert und Arbeitsplätze in Andalusien geschaffen und erhalten

Die Europäische Investitionsbank (EIIB) vergibt an Acerinox ein Darlehen von 70 Millionen Euro. Sie sind für das Modernisierungsprogramm des Unternehmens bestimmt, um die Produktionsverfahren zu verbessern. Die neuen Anlagen sind mit den modernsten Technologien ausgestattet, wodurch die Produktion von Edelstahlprodukten mit größerem Mehrwert steigt. Gleichzeitig geht der Umfang der für die Produktionskette benötigten Materialien zurück. Der Darlehensvertrag wurde in Madrid von EIB-Vizepräsident Román Escolano und dem Vorstandsvorsitzenden von Acerinox, Rafael Miranda, unterzeichnet.

Die von der EIB finanzierten Investitionsvorhaben betreffen das Werk von Acerinox in Palmones in Cádiz. Durch die Modernisierung der Anlage verbessern sich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und seine Präsenz auf Auslandsmärkten, da die Exporte steigen. Das Projekt trägt somit zum Wirtschaftswachstum in einer europäischen Konvergenzregion bei, und auch Arbeitsplätze entstehen, denn die neuen Produktionsanlagen erfordern während der Projektdurchführung die Einstellung von 250 Personen. Darüber hinaus werden 55 Dauerarbeitsplätze geschaffen. 

Die EIB-Mittel werden speziell für die Entwicklung einer neuen Kaltwalzanlage und für eine neue Glüh- und Beizlinie in der Fabrik in Cádiz verwendet. Mit diesen neuen Anlagen kann Acerinox Edelstahlprodukte und Oberflächenveredelungen von hoher Qualität entwerfen und herstellen und dafür in erster Linie recycelte Rohstoffe verwenden. Durch die Ausweitung seiner Kaltwalzkapazitäten kann das Unternehmen seine Produktionsverfahren optimieren und seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

„Für die EIB ist es in zweifacher Hinsicht wichtig, zur Modernisierung der Acerinox-Fabrik in Cádiz beizutragen. Einerseits leistet diese Finanzierung einen wesentlichen Beitrag zu einer unserer Prioritäten in Spanien, nämlich Arbeitsplätze zu schaffen“, so EIB-Vizepräsident Román Escolano. „Aber dieses Projekt entspricht auch einem anderen Ziel der EIB: Investitionsvorhaben in Konvergenzregionen zu fördern. Wir freuen uns daher, diesen Finanzierungsvertrag zu unterzeichnen, denn damit erhält ein großes spanisches Unternehmen die Mittel, die es braucht, um weiter auf Wachstumskurs zu bleiben.“

Der Vorstandsvorsitzende von Acerinox, Rafael Miranda, sagte: „Die EIB unterstützt uns beim Ausbau unserer Fabrik in Campo del Gibraltar. Das trägt zur Wachstumsstrategie des Acerinox-Konzerns bei. Aber auch unsere Finanzierungsstrategie wird dadurch gestärkt, dass eine so angesehene europäische Einrichtung wie die EIB zu unseren Geldgebern zählt.  Durch diese Investitionen in Höhe von 140 Millionen Euro in unsere Fabrik in Cádiz können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern, unsere Produktivität steigern und unsere Umweltbilanz verbessern.“

Das EIB-Darlehen an Acerinox steht in Einklang mit dem Aktionsplan der Europäischen Kommission, eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Stahlindustrie in der EU zu schaffen. Dieser Aktionsplan beruht auf der Tatsache, dass die Stahlindustrie wesentlich zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur positiven Wirtschaftsentwicklung in der EU beiträgt. Deshalb wird darin empfohlen, die notwendigen Investitionen sicherzustellen, damit den Unternehmen dieses Sektors die neuesten Technologien zur Verfügung stehen und sie so wettbewerbsfähiger werden.