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Die Europäische Investitionsbank (EIB) und der namhafte dänische Chemiekonzern Haldor Topsøe haben einen Darlehensvertrag über 75 Millionen Euro (560 Millionen DKK) unterzeichnet. Mit dem Geld sollen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für neue Katalysetechniken finanziert werden.

Möglich wurde die Finanzierung durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI). Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, mit der die EIB-Gruppe und die Europäische Kommission die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen wollen.

Mit Katalysatoren können chemische Reaktionen schneller oder unter anderen Bedingungen (z. B. bei niedrigerer Temperatur) ablaufen. Sie tragen zu einer Beschleunigung industrieller Prozesse und zur Steigerung der Produktionsleistung bei geringerem Energie- und Ressourcenverbrauch bei. Bei rund zwei Dritteln aller industriellen Produkte kommen in irgendeiner Form Katalysatoren zum Einsatz.

Die EIB unterstützt die Forschung und Entwicklung (FuE) von Haldor Topsøe im Bereich neuer Katalysatoren und Katalysetechniken, die die Energieeffizienz industrieller Prozesse erhöhen sowie die Treibhausgas- und Schadstoffemissionen verringern.

„Die Investitionsoffensive für Europa wird oft als Katalysator für private Investitionen bezeichnet“, sagte der für Finanzierungen in den nordeuropäischen Ländern zuständige EIB-Vizepräsident Alexander Stubb. „In diesem Fall können wir das durchaus wörtlich nehmen. Haldor Topsøe geht mit seiner Forschung und Entwicklung, die dem Klima- und Umweltschutz dient, zentrale Herausforderungen unserer Zeit an. Ich freue mich, dass die EIB sich daran beteiligt.“

Jyrki Katainen, der Vizepräsident der Europäischen Kommission für Beschäftigung, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit, stellte fest: „Die Entwicklung innovativer Produkte erfordert beständig hohe Investitionen. Dabei spielt der Europäische Fonds für strategische Investitionen eine wichtige Rolle. Indem wir solche Investitionen fördern, sorgen wir dafür, dass europäische Unternehmen wie Haldor Topsøe ihren Status als Hersteller modernster Katalysetechnik auf dem Weltmarkt behaupten können.“

Peter Rønnest Andersen, CFO von Haldor Topsøe, ergänzte: „Mit dem Darlehen der EIB können wir unsere Forschung und Entwicklung im Bereich der Katalyse vorantreiben. Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass die Industrie bei geringerer Umweltbelastung effizienter arbeitet. Wir fühlen uns geehrt, zum fünften Mal diese wichtige Unterstützung durch die EIB zu erhalten, und wir freuen uns darauf, auf der Grundlage erstklassiger Forschung innovative, wettbewerbsfähige und zukunftsorientierte Lösungen zu liefern.“