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Erstes Darlehen der Europäischen Investitionsbank im Rahmen eines Finanzierungsprogramms von 300 Millionen Euro zur Modernisierung digitaler Plattformen von spanischen Banken

Die Europäische Investitionsbank (EIB) fördert die Umstellung des spanischen Finanzsektors auf modernste digitale Technik. Heute unterzeichnete die EIB mit der spanischen Großbank Bankia das erste Darlehen zur Digitalisierung spanischer Banken. Bankia-Präsident José Ignacio Goirigolzarri und EIB-Vizepräsident Román Escolano unterzeichneten ein Darlehen von 50 Millionen Euro im Rahmen des Investitionsplans für Europa. Mit den Mitteln will Bankia bis spätestens 2018 neue Technologien für das Informationsmanagement einbinden. Durch das Programm sollen einerseits digitale Produkte verbessert werden, die die spanische Bank ihren Kunden bereits anbietet. Andererseits will sie innovative neue Produkte entwickeln und einführen.

Die EIB wird Darlehen von insgesamt 300 Millionen Euro an ausgewählte spanische Banken vergeben, die die Mittel für die Digitalisierung einsetzen werden und ihren Kunden dadurch mehr und bessere Dienstleistungen anbieten können.

Mit ihrem Finanzierungsprogramm fördert die EIB die Digitalisierung und Modernisierung des spanischen Bankensektors. Online-Banking wird in Spanien im Vergleich zu den anderen EU-Mitgliedstaaten unterdurchschnittlich wenig genutzt. Mit Hilfe der neuesten digitalen Technologien könnten die spanischen Banken effizienter werden, ihre mobilen Dienste verbessern, ihr Informationsmanagement optimieren und sich mit modernsten Lösungen gegen mögliche Cyberangriffe schützen. Auch die Bankkunden profitieren von dem Programm. Sie haben künftig mit nur einem Klick Zugriff auf eine größere Vielfalt von Online-Banking-Diensten.

Mit den Darlehen finanziert die EIB zum ersten Mal direkt interne Investitionen von spanischen Banken. Die Mittel werden nicht an Dritte weitergeleitet, sondern für eigene Vorhaben der einzelnen Institute verwendet.

„Die europäischen Banken haben keine Wahl mehr. Sie müssen innovative digitale Bankdienstleistungen anbieten“, sagte EIB-Vizepräsident Román Escolano anlässlich der Unterzeichnung. „Mit diesem Darlehen im Rahmen des Juncker-Plans unterstützt die EIB Bankia dabei, ihren Digitalisierungsprozess zu beschleunigen und so noch effizienter zu werden.“

EU-Vizepräsident Jyrki Katainen, zuständig für Beschäftigung, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit, meinte: „Der Investitionsplan für Europa hat sich als Erfolg erwiesen, und Spanien gehört zu den Ländern, die bisher die meiste Unterstützung daraus erhalten haben – sowohl für Vorhaben im öffentlichen als auch im privaten Sektor. Ich freue mich, dass Bankia durch den EFSI ihren Kunden in Zukunft bessere digitale Dienstleistungen anbieten kann.“  

Mit dem heutigen Darlehen hat die EIB-Gruppe in Spanien bereits 16 Finanzierungsoperationen im Rahmen des Investitionsplans für Europa unterzeichnet. Neben den bereits unterzeichneten Darlehen hat die EIB noch neun weitere Darlehen für Vorhaben in den Bereichen Automobilindustrie, FEI, innovative Umwelttechnologie sowie Strom- und Gasversorgung genehmigt. Durch die genehmigten oder unterzeichneten Darlehen werden in Spanien insgesamt 3 Milliarden Euro im Rahmen des Investitionsplans für Europa bereitgestellt.