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Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt ein Darlehen von 600 Millionen Euro an Renfe Operadora, die staatliche Eisenbahngesellschaft Spaniens. Die Mittel sind für die Modernisierung von Bahnhöfen, die Ausstattung von Bahnhöfen und Zügen mit WLAN und für den Kauf von Zugmaterial bestimmt. Der Darlehensvertrag wurde von EIB-Vizepräsident Román Escolano und Renfe-Präsident Pablo Vázquez in Anwesenheit der Ministerin für Infrastruktur und Verkehr Ana Pastor in Madrid unterzeichnet.

Bei der Unterzeichnung betonte EIB-Vizepräsident Escolano die Bedeutung der Projekte, die mit dem Darlehen finanziert werden: „Die Vorhaben sollen das öffentliche Verkehrsnetz verbessern und vor allem den umweltfreundlichen Verkehr fördern. Dadurch erhöht sich die Qualität der Dienstleistungen, sodass mehr Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.“ Zugleich lobte er die ausgezeichnete langjährige Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Investitionsbank und ihren Ansprechpartnern im Ministerium für Infrastruktur und Verkehr und bei der Renfe.

Mit den Mitteln der EIB sollen Bahnhöfe und bestehende Bahninfrastruktur in Spanien verbessert werden. Zudem ist die Beschaffung neuer Züge für das Hochgeschwindigkeitsnetz vorgesehen. Die Investitionsvorhaben sollen den nachhaltigen Verkehr fördern, die Zuverlässigkeit, Effizienz und Qualität der Dienste erhöhen, für zusätzliche Kapazitäten sorgen und die Energieeffizienz verbessern.

Die Projekte sind Teil verschiedener Strategiepläne der Renfe. Diese Pläne sind darauf ausgerichtet, die Bahnhöfe barrierefrei zu gestalten, die Sicherheit der Fahrgäste in den Gebäuden und auf den Bahnsteigen zu erhöhen und die Reisenden besser zu informieren. Zudem soll Servicepersonal bereitstehen, das Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität auf den Bahnhöfen unterstützt.