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Das EIB-Institut nahm am 11. Juni 2012 offiziell seine Tätigkeit auf. Aus diesem Anlass fand die erste Sitzung seines Aufsichtsrats im Centre Culturel de Rencontre ‚Abbaye de Neumünster’ in Luxemburg statt. Das Institut möchte Aktivitäten in den Bereichen Soziales, Kultur, Bildung und Forschung anstoßen, die der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in der Europäischen Union dienen.

EIB-Präsident Werner Hoyer stellte das neue Institut vor: „Zwar ringt Europa gegenwärtig um einen Weg aus der Krise und die Rückkehr zu einer florierenden Wirtschaft mit Wachstum und Beschäftigung, jedoch hat eine öffentliche Einrichtung die Aufgabe, sich auf effiziente und zugleich transparente Weise zugunsten der Allgemeinheit zu engagieren.“

Während die Europäische Investitionsbank ihre finanziellen Mittel gezielt für Investitionsvorhaben einsetzt, wird das EIB-Institut die generellen Aktivitäten der Bank ergänzen und drei Aktionsprogramme umsetzen, die die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung fördern sollen. Das erste Programm betrifft den Bereich Wissen. „Im EIB-Institut sind wir nämlich der Ansicht, dass mangelnde berufliche Bildung und Arbeitslosigkeit einander bedingen“, erläuterte Remy Jacob, Direktor mit Generalvollmacht der EIB und Dekan des Instituts. 

Die folgenden Persönlichkeiten haben sich bereit erklärt, in den Aufsichtsrat des Instituts einzutreten: Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg, Nobelpreisträger Professor Pissarides von der London School of Economics, die Warschauer Bürgermeisterin Hanna Gronkiewics-Waltz, der Direktor des Centre Pompidou in Metz, L. Le Bon sowie der Direktor des Centre Culturel de Rencontre ‚Abbaye de Neumünster’, C. Frisoni.

In seiner ersten Sitzung prüfte der Aufsichtsrat die Fortschritte bei den bisherigen Aktivitäten wie Zuschüsse an universitäre Forschungszentren, die finanzielle Unterstützung junger Forscher sowie der Lehr- und Vortragstätigkeit, die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden und die Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen in Luxemburg.

Darüber hinaus billigte der Aufsichtsrat mehrere neue Initiativen, die unmittelbar mit den Zielen des Instituts zusammenhängen, wie z.B. den Preis der EIB für besondere Leistungen in der Wirtschafts- und Sozialforschung und die Umsetzung der Forschungsergebnisse, das Programm für soziale Innovationen, das innovative Ideen und innovative soziale Modelle oder Maßnahmen auszeichnet, das Programm zur Förderung des Finanzwissens, in dessen Rahmen EIB-Mitarbeiter Wissen und Fachkenntnisse weitervermitteln, sowie das Programm zur Förderung von Künstlern, das die Kunstsammlung der EIB mit neuen Initiativen verknüpft, die zur Realisierung innovativer künstlerischer Projekte beitragen.

http://institute.eib.org

Speech of EIB President W. Hoyer