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    Finnisches Immobilienunternehmen entlastet den Betreuungs- und Pflegesektor des Landes

    Erfahren Sie, wie Finnland neue Betreuungseinrichtungen für seine wachsende – und alternde – Bevölkerung schafft:

    • Mit neuen Kindergärten und Pflegeheimen wappnet sich das Land für die steigende Nachfrage
    • Die Einrichtungen sind hell, sauber und modern – und ganz auf den Bedarf der Kinder oder Senioren zugeschnitten
    • Ältere Menschen bekommen in der am schnellsten alternden Volkswirtschaft in Europa zusätzliche Hilfe

    Diese und alle anderen Folgen unseres Podcasts in englischer Sprache finden Sie in iTunesSpotify und Acast.

    „Future Europe“ stellt jedes der 28 EU-Länder in einem Podcast vor. In jeder Folge geht es um ein Projekt, das zeigt, wie wir künftig in Europa leben werden. Darüber sprechen wir mit Menschen, die die Projekte selbst kennen.

    Grau und kalt ist es in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Ganz anders sieht es in der Pilke-Kindertagesstätte aus. Hier ist alles bunt und gemütlich.

    Und laut ist es. Muntere Kindergruppen erfüllen das Gebäude mit Leben. Sie malen Schmetterlinge, singen Lieder über die Wochentage oder fliegen in einem imaginären Flugzeug in fremde Länder.

    Der Kindergarten ist eine von etwa 110 Einrichtungen des finnischen Immobilienunternehmens Hoivatilat, das neben Kindergärten noch Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen baut.

    Mit diesem Angebot kommt das Unternehmen genau zur rechten Zeit. Denn die Bevölkerung in Finnland wächst nicht nur, sie altert auch – und zwar schneller als im übrigen Europa. Und da der Finanzdruck auf die Kommunen zunimmt, sind private Anbieter im Pflegesektor wie Hoivatilat mehr als willkommen.

    Mit einem EIB-Kredit über 50 Millionen Euro will das Unternehmen 2 700 zusätzliche Betreuungsplätze in Finnland schaffen. Hoivatilat hat sich auf die Planung und den Bau individueller Betreuungseinrichtungen spezialisiert – ein Bereich, in dem die Nachfrage zunimmt.

    „Unsere Einrichtungen sind genau auf ihren jeweiligen Zweck zugeschnitten“, erklärt Tommi Aarnio, Chief Financial Officer von Hoivatilat.

    Was wie ein Marketing-Versprechen klingt, wird in der Praxis bestätigt – von den Kindern.

    „Die Kinder haben hier alles in Reichweite, sodass sie selbst entscheiden und sagen können: ‚Das interessiert mich‘, ‚Damit will ich spielen‘“, erklärt Leena Piipari, die in der Pilke-Kindertagesstätte arbeitet. „Hier wurde wirklich an die Kinder gedacht. Sie machen aktiv mit, und genau das ist das Besondere am Ansatz von Pilke. So lernen die Kinder, denn sie können hier ihre eigenen Erfahrungen machen. Ein großes Plus sind dabei die flexiblen Räume und Flächen.“ 

    Hoivatilat wird mit dem Geld der EIB 58 vorab vereinbarte Betreuungseinrichtungen in Finnland errichten und hat mit dem Bau bereits begonnen. Schwerpunkt der neuen Projekte ist die Kinderbetreuung.

    „Bei dieser Finanzierung geht es vor allem um die Kinder und die Zukunft Europas“, erklärt Lasse Tourunen, der den Kredit bei der EIB betreut.

    Er erinnert sich noch genau an seine Besuche der Hoivatilat-Einrichtungen.

    „Was mich am meisten beeindruckt hat, war das Eingehen des Unternehmens auf seine Kunden und seine langfristige Perspektive. Hoivatilat baut individuelle Einrichtungen für seine Kunden, anstatt mit irgendwelchen Immobilien schnell Geld zu verdienen.“

    In der Tat macht Tommi Aarnio von Hoivatilat gerne langfristige Pläne. „Unsere große Idee und Vision ist eine bessere Zukunft und eine bessere Gesellschaft. Dazu braucht es Unternehmen wie Hoivatilat, die dringend benötigte Betreuungseinrichtungen kostengünstig anbieten können. Das ist gut für die Steuerzahler, gut für den Staat und die Kommunen und gut für ganz Europa.“

    Der bisherige Erfolg gibt dem Unternehmen Recht. Die Pilke-Kindertagesstätte wurde erst 2017 eröffnet, aber die Nachfrage nach Plätzen war so groß, dass schon jetzt ein Anbau benötigt wurde, der nun kurz vor der Fertigstellung steht. Schon in der Planung wurden die Entwicklungs- und Lernbedürfnisse der Kinder berücksichtigt. Wie das in der Praxis funktioniert, können die Kinder bald ausprobieren: Noch in diesem Jahr soll der Anbau seine Tore öffnen.