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    Die EIB finanziert nicht nur große Infrastrukturprojekte. Sie hilft auch Kleinstunternehmen.

    Die EIB hat kürzlich ihre Ergebnisse für 2017 vorgestellt. Das wichtigste Fazit: Die Zahl der genehmigten Finanzierungen steigt und hat mit 901 Projekten einen neuen Rekord erreicht. Zwar werden die Projekte im Schnitt kleiner, aber das Geld kommt nun mehr Unternehmen zugute, die Probleme bei der Mittelbeschaffung haben.

    2017 stellte die EIB-Gruppe insgesamt 29,6 Milliarden Euro für kleine und mittelgroße Unternehmen bereit. Damit erreichte sie etwa 285 800 dieser Firmen innerhalb und außerhalb der EU, die zusammen rund 3,9 Millionen Mitarbeiter beschäftigen.

    Nach Definition der EU haben kleine Unternehmen weniger als 50 Mitarbeiter, und ihr Jahresumsatz oder ihre Bilanzsumme liegt unter zehn Millionen Euro.

    Es geht aber noch kleiner: Kleinstunternehmen haben weniger als zehn Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Bilanzsumme von höchstens zwei Millionen Euro. 

    Diese Unternehmen sollte man jedoch nicht unterschätzen. Denn oft sind es gerade die kleinen Start-ups, die mit radikal neuen Ideen Bewegung in die Wirtschaft bringen. Allerdings haben die kleinsten Unternehmen meist auch das größte Problem bei der Finanzierung. Deshalb ist der Europäischen Investitionsbank-Gruppe ihre Unterstützung besonders wichtig. 

    Die EIB finanziert kleinste, kleine und mittelgroße Unternehmen zusammen mit zahlreichen Partnern auf der ganzen Welt.

    Einer dieser Partner ist der Mikrofonds für Frauen in Jordanien. Mithilfe der EIB und der EBWE vergibt der Fonds Mikrokredite an Kleinstunternehmer wie Amena Bklezi, die im Zentrum von Amman ein kleines Catering-Unternehmen betreibt. Bklezi träumt von ihrem eigenen Restaurant und davon, auch andere anzulernen. Sie ist eine von Tausenden, die Geld aus diesem Fonds erhalten haben, der nun schon seit über 20 Jahren kleine Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützt.

    Da die Finanzierung für kleine und mittelgroße Unternehmen – darunter auch Start-ups und Kleinstunternehmen – eine so große Hürde ist, hat die EIB eine Cartoon-Reihe zu diesem Thema gestartet. In „Die Horde“ müssen der Hase, der Igel und der Wolf immer wieder gegen die Vorurteile gegenüber den Kleinen kämpfen. Die Cartoons stammen aus der Feder von Madis Ots, einem Ein-Mann-Betrieb aus Estland – also einem echten Kleinstunternehmen! Weitere Infos zu den Cartoons und die bisherigen Folgen finden Sie hier.