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Warum Quantencomputing für Europas Zukunft entscheidend ist

Beim Quantencomputing geht es nicht um schnellere Laptops, sondern um einen völlig neuen Ansatz, Probleme zu lösen. Und das wird uns in Sachen Innovation, Sicherheit und strategische Unabhängigkeit deutlich voranbringen.

Von 21 April 2026
 

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Invested by Europe ist ein Podcast über die europäische Wirtschaft. Von Wohnraum, Energie und Innovation bis hin zu Infrastruktur, Sicherheit und Verteidigung: Fachleute verraten in jeder Folge, wo die großen Herausforderungen liegen. Wir wollen wissen, was sich ändert, welche Lösungen es gibt und wie Europa in seine Zukunft investiert. Alle Podcast-Folgen auf unserer Website

Darum geht es in dieser Folge

Beim Quantencomputing geht es nicht darum, dass der Rechner schneller läuft. Vielmehr geht es um einen völlig neuen Ansatz bei der Informationsverarbeitung. So könnten wir künftig Probleme lösen, für die es heute noch keine Lösung gibt.

In dieser Folge von Invested by Europe beschreibt Nikolay Dimov, Investment Officer bei der Europäischen Investitionsbank, was Quantencomputing so anders macht und wie es Bereiche wie Medizin oder Energie transformieren könnte. Und er erklärt, warum Europa jetzt investieren muss, um wettbewerbsfähig und strategisch unabhängig zu bleiben.

Kurzfassung

Selbst der schnellste Supercomputer löst heute Probleme Schritt für Schritt. Er testet eine Option, landet in einer Sackgasse und probiert dann eine andere. Ganz systematisch. Ein Quantencomputer funktioniert komplett anders. Er erfasst das Problem als Ganzes und sondiert alle möglichen Lösungen gleichzeitig. Ein völliger Paradigmenwechsel also.

Quantencomputer werden unseren Leben verändern – indirekt zwar, aber ganz gewaltig. Sie werden die Forschung und Entwicklung beschleunigen. Dadurch kommen neue Produkte viel schneller auf den Markt. In der Medizin sind das vielleicht neue Medikamente gegen Krebs. Im Energiesektor eventuell neue Materialien für Batterien. Allgemein betrachtet hilft Quantencomputing, besser zu verstehen, wie die Natur funktioniert.

Europa hat zwar viele schlaue Köpfe, aber die Finanzierung von Start-ups ist eine der größten Hürden bei Quantentechnologien. Denn sie sind extrem kapitalintensiv und verlangen von Investoren einen langen Atem. Und genau da setzen Instrumente wie der EIC Accelerator und der EIC-Fonds an.

Quantencomputing ist nicht nur eine Technologie, sondern ein geopolitischer Hebel. Mit Spitzenkompetenzen in diesem Bereich kann Europa strategisch unabhängiger werden und die Zukunft in der Medizin oder auch bei neuen Werkstoffen mitgestalten.

„Man investiert nicht in Dinge, die sicher sind, sondern in Dinge, die man unbedingt braucht.“

Fazit

  • Quantencomputing ist ein völlig neuer Ansatz, um komplexe Probleme zu lösen.
  • Quantencomputer beschleunigen Innovationen in Bereichen wie Gesundheit und Energie.
  • In diesem Bereich ganz vorn dabei zu sein, ist für Europa strategisch und geopolitisch wichtig.

Unser Gast

Nikolay Dimov ist Spezialist für neue Rechenkonzepte und Software bei der Europäischen Investitionsbank und gehört seit 2020 zum Team des EIC-Fonds. Er hat mehr als 13 Jahre Erfahrung mit der Finanzierung von Start-ups und war zuvor bei der EIB im Bereich Kredite und strukturierte Finanzierungen in Nordeuropa und Deutschland tätig mit Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnologie. Nikolay Dimov hat einen Abschluss der University of Reading und ein Aufbaustudium am Massachusetts Institute of Technology absolviert.

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