Suche starten DE menü Kundenportal der EIB-Gruppe
Suche starten
Ergebnisse
Top-5-Suchergebnisse Alle Ergebnisse anzeigen Erweiterte Suche
Häufigste Suchbegriffe
Meistbesuchte Seiten
EIB
  • CGDIS gibt Baubeginn des neuen Technik- und Logistikzentrums CALT 2.0 bekannt
  • Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt das Projekt mit 55 Millionen Euro

Das Großherzogliche Feuerwehr- und Rettungskorps (CGDIS) hat den offiziellen Baustart für sein neues Technik- und Logistikzentrum (CALT) in Mersch bekannt gegeben. Das Projekt wird von der Europäischen Investitionsbank (EIB) kofinanziert. Die strategische Infrastruktur soll die operativen, logistischen und technischen Kapazitäten des Zivilschutzes langfristig stärken.

Das CALT entsteht auf dem Mierscherbierg. Es deckt den Bedarf, der bei der Reform der Rettungsdienste von 2018 ermittelt wurde, und trägt den Lehren aus der Coronakrise 2020 Rechnung. Finanziert wird das 110 Millionen Euro teure Projekt von der EIB und der Spuerkeess, die beide jeweils 55 Millionen Euro bereitstellen.

Als logistisches und technisches Herzstück des CGDIS bündelt es die Wartung von Fahrzeugen und Ausrüstung, ein modernes Logistikzentrum sowie die Verwaltungsdienste der Direktion für Logistik an einem Standort. Diese Zentralisierung soll die operative Effizienz erhöhen und die nationale Resilienz stärken.

Das Gebäude entspricht den Standards für Niedrigstenergiegebäude (NZEB). Es integriert moderne Technologien, darunter ein robotergestütztes Lagersystem, Geothermie sowie eine große Photovoltaikanlage. Mit 18 035 Quadratmetern Nutzfläche und fünf funktionalen Bereichen bietet das CALT eine nachhaltige, zweckmäßige Infrastruktur, die dem aktuellen und künftigen Bedarf der Rettungsdienste gerecht wird.

Die Grundsteinlegung ist für Ende 2026 geplant, die Inbetriebnahme für 2030. Das Projekt hat für Luxemburg große Bedeutung, denn es ermöglicht dem CGDIS, wirksam auf operative Herausforderungen und künftige Krisen zu reagieren – zum Wohle der Bevölkerung. Zugleich leistet das Vorhaben einen Beitrag zur EU-Strategie für eine krisenfeste Union sowie zur nationalen Resilienzstrategie Lëtz Prepare.

Léon Gloden, Minister für innere Angelegenheiten, betonte: „Das Logistik- und Technische Unterstützungszentrum (CALT) ist ein zentrales Element der nationalen Resilienzstrategie. Es handelt sich um ein Pilotprojekt – tatsächlich um das allererste öffentliche Projekt dieser Art, das jemals in Luxemburg in Zusammenarbeit mit der EIB umgesetzt wurde. Resilienz bedeutet, sich heute vorzubereiten, um morgen handlungsfähig zu sein. Mit dem CALT machen wir genau das!“

EIB-Vizepräsident Robert de Groot: Mit dem neuen Technik- und Logistikzentrum des CGDIS kann Luxemburg künftig besser auf Krisen reagieren. Die Europäische Investitionsbank ist stolz, ein solch strategisch wichtiges Projekt in ihrem Sitzland zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit dem CGDIS und unseren luxemburgischen Partnern steht für unser gemeinsames Engagement für moderne, nachhaltige und resiliente öffentliche Infrastruktur, die den heutigen und künftigen Herausforderungen gerecht wird.

Hintergrundinformationen

Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen und eine der weltgrößten multilateralen Entwicklungsbanken. Ihre Anteilseigner sind die 27 EU-Mitgliedstaaten. 2025 unterzeichnete die EIB-Gruppe 100 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen und Beratung für mehr als 870 wirkungsstarke Projekte in acht Kernbereichen, die die strategischen Ziele der EU unterstützen: Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, territorialer Zusammenhalt, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, starke internationale Partnerschaften und die Spar- und Investitionsunion. Neben der Vergabe langfristiger Kredite für große Infrastrukturprojekte mobilisiert die EIB-Gruppe privates Kapital für risikoreiche innovative Projekte und Unternehmen. Auf den europäischen Märkten für Venture Debt, Risikokapital, Garantien und Verbriefungen kommt ihr eine wachsende Bedeutung zu. 2025 investierte die EIB-Gruppe über 180 Millionen Euro in luxemburgische Projekte.

Das Großherzogliche Feuerwehr- und Rettungskorps (CGDIS) ist seit dem 1. Juli 2018 die Feuerwehr des Großherzogtums Luxemburg. Grundlage ist das Gesetz vom 27. März 2018 über die Organisation der zivilen Sicherheit und die Einrichtung der großherzoglichen Feuerwehr- und Rettungsdienste durch den Zusammenschluss der Verwaltung der Rettungsdienste, der kommunalen Feuerwehr- und Rettungsdienste (Freiwillige Feuerwehr), des Zivilschutzes sowie der Feuerwehr- und Rettungsdienste der Stadt Luxemburg und der Flugsicherungsbehörde (für den Flughafen Luxemburg-Findel), die beide aus Berufsfeuerwehrleuten bestehen.

Press kit

Kontakt

Tim Smit

Referenz

2026-173-DE