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EIB
  • EIB-Gruppe erhöhte ihr Finanzierungsvolumen in Litauen 2025 um 29 Prozent; Fokus lag auf Sicherheit und Verteidigung
  • 300 Mio. Euro für militärische Modernisierung und 100 Mio. Euro für größten Onshore-Windpark im Baltikum
  • Weitere Schwerpunkte waren Wassernetze und Unternehmensfinanzierungen

Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) hat vergangenes Jahr in Litauen 577 Millionen Euro vergeben. Das waren 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Hintergrund war die verstärkte Unterstützung für Sicherheits- und Verteidigungsprojekte. Die zusätzlichen Mittel ermöglichten auch Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren und in eine moderne Wasserversorgung.

Die Finanzierungen der EIB-Gruppe in Litauen beliefen sich im vergangenen Jahr auf 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes und mobilisierten Investitionen von insgesamt 1,4 Milliarden Euro. Das entspricht 1,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Mit dem Geld wurden rund 1 500 kleine, mittlere und Midcap-Unternehmen unterstützt und landesweit mehr als 17 000 Arbeitsplätze gesichert.

452 Millionen Euro des Gesamtbetrags kamen von der EIB und 126 Millionen Euro vom Europäischen Investitionsfonds (EIF), der vor allem kleine und mittlere Unternehmen in Europa fördert. 2024 hatte die EIB-Gruppe in Litauen 449 Millionen Euro bereitgestellt.

Zu den wichtigsten Finanzierungen im Jahr 2025 gehörte ein EIB-Kredit über 300 Millionen Euro an den litauischen Staat für Verteidigungsprojekte wie Lotsenboote, medizinische Ausrüstung und Ausbildungsinfrastruktur. 100 Millionen Euro gingen an die Ignitis-Gruppe für den Onshore-Windpark in Kelmė. Dieser größte Windpark im Baltikum kann 250 000 Haushalte mit Strom versorgen. Und mit 50 Millionen Euro unterstützt die Bank Vilniaus vandenys bei der Modernisierung der Wasser- und Abwassernetze im Großraum Vilnius.

EIB-Vizepräsident Karl Nehammer: „Litauen bringt strategische Investitionen auf den Weg, die Europa braucht – von Verteidigungsbereitschaft bis erneuerbare Energien. Das Land investiert in Resilienz und langfristiges Wachstum, und dabei stehen wir zuverlässig an seiner Seite. Heute und auch in Zukunft. So stellen wir sicher, dass wichtige Infrastrukturvorhaben und sicherheitsrelevante Projekte zügig vorankommen.“

Für die EIB-Gruppe bleiben Verteidigungsinvestitionen in Litauen ein Schwerpunkt. Die EIB unterstützt das Land mit einem Kredit über 540 Millionen Euro beim Bau einer Militärbasis in Rūdninkai nahe der Grenze zu Belarus. Das Projekt ist für die Einsatzbereitschaft, Logistik und NATO-Interoperabilität enorm wichtig.

Die EIB unterstützt hier auch mit Beratung. So will sie sicherstellen, dass Vereinbarungen für öffentlich-private Partnerschaften den Marktstandards entsprechen.

Der EIF half 2025 zusammen mit mehreren Partnerinstituten, das Finanzierungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen zu verbessern.

Mit einer neuen Garantie an RATO Credit Union förderte er die Vergabe grüner Kredite. Und über eine Beteiligung am Sound Senior Private Debt Fund, der zu einem Programm der litauischen Entwicklungsbank ILTE gehört, trug er zur Vertiefung der Kapitalmärkte bei. Außerdem erhöhte der EIF seine Garantien an Mano Bankas, SME Finance und Noviti, die dadurch landesweit zusätzliche Kredite an kleinste, kleine und mittlere Unternehmen vergeben können.

Hintergrundinformationen

Die EIB-Gruppe

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten. Die EIB-Gruppe, zu der auch der Europäische Investitionsfonds (EIF) gehört, fördert Projekte, die Europa wettbewerbsfähiger und sicherer machen. Ausgehend von acht Kernprioritäten finanzieren wir Investitionen, die zu den Zielen der EU beitragen. So fördern wir die Bereiche Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, Kohäsion, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, die Kapitalmarktunion und ein stärkeres Europa in einer stabileren und friedlichen Welt.

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