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  • Durch seine Innovationsinvestitionen kann das spanische Unternehmen neue Technologien nutzen und effizienter und nachhaltiger produzieren
  • Mit den Investitionen will AMES seine Produktionskapazitäten in den Werken in Spanien und Ungarn erweitern
  • Aufgrund des Projekts werden bis 2022 mehr als 75 Personen neu eingestellt, und auch die Belegschaft in den Innovationszentren wird ausgeweitet

Die Europäische Investitionsbank (EIB) finanziert die Innovationsstrategie der AMES-Gruppe, die in erster Linie Sinterformteile für die Automobilindustrie herstellt. Mithilfe der EIB kann das Unternehmen seine Innovationsstrategie umsetzen und seine Produktionskapazitäten in Spanien und Ungarn steigern. Die EIB vergibt an AMES im Rahmen der Investitionsoffensive für Europa ein Darlehen von 20 Millionen Euro.

Die von der EIB finanzierten FEI-Investitionen betreffen die Innovationszentren der Gruppe in Spanien. Ziel ist es, neue Metallpulvermaterialien zu entwickeln und die Sinterverfahren zu optimieren. Das Projekt verbessert nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit von AMES und stärkt seine Innovationskapazitäten, sondern trägt auch zum Kampf gegen den Klimawandel bei. Durch den Einsatz bahnbrechender Technologien will das spanische multinationale Unternehmen nachhaltiger produzieren und dabei weniger Energie und Rohstoffe verbrauchen. Außerdem kann es leichtere Formteile für die Automobilindustrie erzeugen und so zur Entwicklung umweltfreundlicherer Fahrzeuge beitragen.

Aufgrund der Unterstützung durch die EIB kann AMES die Produktionskapazitäten in seinen spanischen Werken in Barcelona, Montblanc, Solsona und Tamarite ausweiten. Auch die Kapazität seines Betriebs in Ungarn wird steigen, was zum Wirtschaftswachstum in EU-Kohäsionsregionen beiträgt. Das Projekt wird sich positiv auf die Beschäftigung auswirken, da bis 2022 über 75 Arbeitsplätze entstehen und die Belegschaft der Innovationszentren des Unternehmens ausgeweitet wird.

Emma Navarro, EIB-Vizepräsidentin mit Aufsicht über Klimafinanzierungen und Finanzierungen in Spanien: „Wir freuen uns, ein Projekt zu ermöglichen, das die Wettbewerbsfähigkeit eines sektorführenden spanischen Unternehmens steigert. Dank dieser Investitionen kann es effizienter und nachhaltiger produzieren. Einmal mehr zeigt sich hier das große Ziel der EIB, nämlich Arbeitsplätze zu schaffen und Innovationen zu fördern. So trägt sie zur Entwicklung neuer Materialien, Produkte und Verfahren bei, die den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft erleichtern. Als Klimabank der EU unterstützen wir mit besonderer Freude die Investitionen, die der AMES-Gruppe den Zugang zu Spitzentechnologien ermöglichen, damit sie umweltfreundlicher produzieren kann.“

César Molins, CEO von AMES: „Die Unterzeichnung dieses Finanzierungsvertrags fällt zeitlich günstig. So kann die Gruppe ihren Wachstumskurs fortsetzen, den sie in den letzten zehn Jahren eingeschlagen hat. Dadurch konnte sie ihre Produktionsanlagen in Spanien um 17 000 m2 erweitern, ein neues Werk in Ungarn mit einer Fläche von 8 500 m2 und eine weitere Anlage mit 3 000 m2 in China in Betrieb nehmen. Aus diesen Gründen wächst unser Umsatz jährlich um durchschnittlich fast neun Prozent.“ Molins fügte hinzu: „Der Vertrag mit der EIB finanziert das Wachstum der AMES-Gruppe in den kommenden Geschäftsjahren und ermöglicht uns einen Entwicklungssprung in den zahlreichen Sparten, in denen die Gruppe ihren technologischen Vorsprung auf internationaler Ebene verteidigen will. Dabei handelt es sich um Materialien, Maschinen, Robotik, die Industrie 4.0 und die Verringerung des CO2-Fußabdrucks – und das in Konkurrenz mit großen internationalen Industriekonzernen.“

Die Vereinbarung wurde im Rahmen des Darlehensprogramms für Midcap-Unternehmen in Spanien und Portugal unterzeichnet, ein Finanzierungsprogramm der EIB für mittelgroße Unternehmen (bis 3 000 Beschäftigte). Finanzierungen wie diese werden durch die Investitionsoffensive für Europa unterstützt und fördern Investitionen in Projekte, die zu einem stärkeren Wirtschaftswachstum und mehr Beschäftigung beitragen, allerdings aufgrund ihrer Struktur oder Art höhere Risiken aufweisen.