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  • Treffen der EIB mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern Mexikos und der Bundesstaaten Veracruz, Oaxaca und Mexiko-Stadt
  • Die EU ist der wichtigste Entwicklungsfinanzierer der Region; die Europäische Investitionsbank (EIB) hat schon über 8,4 Milliarden Euro für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Lateinamerikas bereitgestellt

EIB-Präsident Werner Hoyer und Emma Navarro, EIB-Vizepräsidentin mit Aufsicht über Finanzierungen in Lateinamerika, haben Mexiko besucht, um das Engagement der Bank für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Mexiko und der gesamten Region zu unterstreichen. Dazu trafen sie Finanzminister Arturo Herrera, Wirtschaftsministerin Graciela Márquez, den stellvertretenden Außenminister Julián Ventura, den stellvertretenden Minister für Lateinamerika und die Karibik Maximiliano Reyes, den Stabschef des Präsidenten Alfonso Romo, den Generaldirektor der Nacional Financiera Eugenio Nájera, den Gouverneur des Bundesstaats Veracruz Cuitláhuac García, Vertreter des Bundesstaats Oaxaca sowie die Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt Claudia Sheinbaum.

EIB-Präsident Werner Hoyer: „Wir freuen uns sehr, hier zu sein und unser Engagement für nachhaltige Projekte in Mexiko und der Region zu bekräftigen. Die EIB ist seit 26 Jahren in der Region aktiv. In dieser Zeit haben wir über 8,4 Milliarden Euro für Projekte bereitgestellt, die Arbeitsplätze und hochwertige Infrastruktur schaffen und damit für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum sorgen. Auf unsere gemeinsamen Projekte in Mexiko sind wir sehr stolz – etwa auf Villanueva, das größte Solarprojekt auf dem amerikanischen Kontinent. Und wir sind bereit, uns noch stärker im Land und in der Region zu engagieren.“

EIB-Vizepräsidentin Emma Navarro: „Unser Besuch unterstreicht die Absicht der Bank der EU, weiter eng mit Mexiko zusammenzuarbeiten, um die wirtschaftliche Entwicklung, den sozialen Zusammenhalt und ökologische Nachhaltigkeit zu fördern und damit gerechtes Wachstum zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die Initiative Mexikos und seiner zentralamerikanischen Partnerländer El Salvador, Guatemala und Honduras für einen Plan für eine ganzheitliche Entwicklung. Die Initiative entspricht voll den vorrangigen Zielen der EU in der Region.“

Klaus Rudischhauser, Botschafter der Europäischen Union für Mexiko: „Federica Mogherini, die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, hat sich bereits im Namen der Europäischen Union für die Weiterentwicklung des Plans für eine ganzheitliche Entwicklung ausgesprochen. Dabei sollten einheimische Interessengruppen und die Zivilgesellschaft angehört und die Entwicklungsziele dieser Länder berücksichtigt werden.“

Vor dem Besuch in Mexiko unterzeichnete die EIB-Delegation in Kolumbien eine Gastlandvereinbarung für ihr Regionalbüro in Bogotá. Mit dem ersten Büro in der Region baut die EIB ihre Präsenz und ihre Aktivitäten in Lateinamerika aus. Vizepräsidentin Emma Navarro reist außerdem in die Dominikanische Republik, um die Unterstützung der Bank für Wiederaufbaumaßnahmen nach Naturkatastrophen und Mikrofinanzierungsvereinbarungen bekanntzugeben.

Die EU – der wichtigste Investitionspartner für Lateinamerika

Als größter Investor und zweitgrößter Handelspartner ist die Europäische Union der wichtigste Partner für die Entwicklung Lateinamerikas. Die EIB ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Sie vergibt langfristige Mittel für solide Projekte, die den Zielen der EU entsprechen.

Die EIB unterstützt Projekte in Lateinamerika durch langfristige Finanzierungen mit günstigen Konditionen und die notwendige technische Hilfe, um sicherzustellen, dass die Projekte positive soziale, wirtschaftliche und ökologische Ergebnisse liefern. Sie ist seit 1993 in der Region tätig und hat bereits über 8,4 Milliarden Euro für rund 120 Projekte in 14 Ländern bereitgestellt. In Mexiko unterstützt die EIB derzeit drei Fotovoltaikanlagen mit insgesamt 1 088 Megawatt Peak in den Bundesstaaten Guanajuato und Coahuila. Das Projekt Villanueva in Viesca (Coahuila) ist das größte Solarprojekt auf dem amerikanischen Kontinent.

2018 unterstützte die Bank den Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung in Lateinamerika mit 639 Millionen Euro. Das Geld floss in die Entwicklung von 15 Projekten – nie zuvor hatte sie so viele Projekte in einem Jahr in der Region gefördert. Sie alle sollen zu nachhaltigem Wachstum und Klimaschutz beitragen.