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©Mireia Gonzalez Torrijos/EIB

Gemeinsam mit hochrangigen Vertretern der irischen Regierung stattete Eoghan Murphy, Minister für Wohnungswesen, Raumordnung und kommunale Selbstverwaltung, der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg heute einen Besuch ab, um über künftige Finanzierungen für Sozialwohnungen und kostengünstigen Wohnraum in Irland zu sprechen. Sie diskutierten unter anderem ein potenzielles Pilotprojekt und beleuchteten neben Finanzierungsmodellen aus ganz Europa auch Wege, wie die EIB neue Sozialwohnungsprojekte in Irland noch stärker fördern kann.

„Wenn wir den Wohnungsmangel in Irland beheben wollen, müssen wir uns an erfolgreichen Finanzierungsmodellen für Sozialwohnungen in ganz Europa unbedingt ein Beispiel nehmen. Unsere Gespräche mit Wohnungsbauexperten der EIB in Luxemburg in dieser Woche werden in laufende Initiativen für mehr Investitionen in dem Bereich einfließen. Ich freue mich, dass die EIB einen Plan für sozialen, kostengünstigen und privaten Wohnraum prüft, der sich positiv auf künftige Wohnungsbaupläne in ganz Irland auswirken kann. Damit knüpft die EIB an ihr langjähriges Engagement für die Finanzierung irischer Sozialwohnungen an“, so Eoghan Murphy.

EIB-Vizepräsident Andrew McDowell: „Die Europäische Investitionsbank unterstützt neue Investitionen in Sozialwohnungen und kostengünstigen Wohnraum in ganz Europa. Solche Investitionen werden dringend benötigt, damit mehr erschwingliche Wohnungen bereitstehen, weniger Energie verbraucht wird und Arbeitsplätze für Fachkräfte im Baugewerbe entstehen. Ich freue mich, Herrn Minister Murphy und seine Kollegen in Luxemburg zu begrüßen und mit ihnen gemeinsam zu erörtern, wie die EIB mit ihrem besonderen technischen und finanziellen Know-how die künftigen Investitionen in den irischen Wohnungsbau stärken kann. Wir arbeiten bereits mit der Wohnraumbehörde HFA, gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen und dem irischen Bausektor zusammen, um die Nachfrage nach Wohnraum zu decken, die heute höher ist als je zuvor.“

Während des Besuchs stellten die Technik- und Finanzexperten der EIB Finanzierungsmodelle vor, mit denen erfolgreich Investitionen in neue Sozialwohnungen und kostengünstigen Wohnraum in ganz Europa unterstützt wurden und die mit den entsprechenden Anpassungen in Irland neue Wohnungsbauinvestitionen anregen könnten. In den vergangenen zehn Jahren stellte die Europäische Investitionsbank 11,2 Milliarden Euro für Wohnungsbauinvestitionen in Europa und auf der ganzen Welt bereit.

In den letzten fünf Jahren vergab die EIB 350 Millionen Euro für Investitionen an gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften in Irland. Dabei arbeitete sie mit der Wohnraumbehörde HFA zusammen. Mit dem Geld unterstützte sie den Bau Tausender neuer Wohnungen und Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz, die die Heizkosten der Haushalte drastisch senken werden. Vor einigen Monaten genehmigte sie das erste Darlehen für Stadtentwicklungsprojekte irischer Kommunen. 

Im letzten Jahr fand bei der EIB ein Workshop mit Fachleuten für Wohnbaufinanzierungen aus allen Teilen des Landes statt, die sich über Ideen für künftige Finanzierungen für Sozialwohnungen und kostengünstigen Wohnraum austauschten. 

Die Europäische Investitionsbank ist die weltweit größte supranationale Bank. Letztes Jahr vergab die EIB-Gruppe die Rekordsumme von einer Milliarde Euro für öffentliche und private Investitionen in ganz Irland. Dies ist der größte jährliche Finanzierungsbeitrag, den die Bank in Irland bereitstellte, seitdem sie 1973 ihre Tätigkeit in dem Land aufnahm.