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Infrastructure for the Human Touch – unter diesem Titel hat die Europäische Investitionsbank (EIB) heute zu einer regional ausgerichteten Konferenz nach Zagreb eingeladen. Die Veranstaltung mit Schwerpunkt Ausbau und Instandsetzung von Infrastruktur bot führenden Persönlichkeiten und Experten aus Behörden, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im Gesundheits- und Bildungsbereich ein wertvolles Diskussionsforum.

Kroatien und seine Nachbarländer stehen aktuell vor Herausforderungen, die von einer angespannten Haushaltssituation bis hin zu den Migrationsbewegungen reichen und in vielen Fällen gemeinsame Antworten auf mehreren Ebenen erfordern. Dem trägt der breite Fokus der Veranstaltung Rechnung.

Der für Finanzierungen in dieser Region zuständige EIB-Vizepräsident Dario Scannapieco sagte: „Qualitativ hochwertige Dienste im Gesundheits- und Bildungswesen sind entscheidend, um das Wohlergehen der Menschen zu sichern und ihren Lebensstandard zu steigern. Die heutige Konferenz in Zagreb informierte den öffentlichen und den privaten Sektor sowie die Wirtschaft erfolgreich über die verschiedenen Finanzprodukte und Beratungsdienste, die die Bank der EU anbietet, um die soziale Infrastruktur zu verbessern. Dies ist vor allem in Kroatien und Slowenien, aber auch in der Balkanregion insgesamt notwendig: Nach schwierigen Zeiten in der Vergangenheit steht die Region aktuell vor neuen Herausforderungen. Hierzu gehören beispielsweise die Migrationsbewegungen und damit einhergehend die Aufgabe, Investitionslücken zu schließen.“

Miguel Morgado, Direktor der Hauptabteilung Adriaraum der EIB, hielt die Begrüßungsansprache zur Eröffnung der Konferenz. Zu den Hauptreferenten gehörten außerdem Kroatiens Minister für Wissenschaft, Bildung und Sport Pavo Barišić, der serbische Gesundheitsminister Zlatibor Lončar, Marko Pavic, der Staatssekretär im kroatischen Arbeitsministerium ist, Julie Velissaratou von der OECD-Direktion Bildung und Denis Crowley, Referatsleiter Länderanalyse bei der Europäischen Kommission.

Am Nachmittag fanden unter der Leitung von Vertretern der EIB mehrere Podiumsdiskussionen statt, bei denen Best-Practice-Beispiele für größere Infrastrukturinvestitionen im Gesundheits- und Bildungswesen vorgestellt und zahlreiche Teilnehmerfragen beantwortet wurden. In den anschließenden B2B-Gesprächen gingen die Mitarbeiter der operativen Abteilungen der EIB auf detaillierte Fragen von Projektträgern ein, und sie erläuterten gleichzeitig die Finanzprodukte und Beratungsleistungen der Bank. Die EIB unterstrich mit der Konferenz ihr Engagement für das Gesundheits- und Bildungswesen der Region und informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Zusammenarbeit mit der kroatischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung HBOR, die bei dieser Gelegenheit als Partner der EIB fungierte. Außerdem wurden die Optionen für Projektfinanzierungen und -entwicklungen vorgestellt, bei denen die Garantien des Europäischen Fonds für strategische Investitionen und beratende Hilfe der europäischen Plattform für Investitionsberatung eingesetzt werden. Beides sind gemeinsame Initiativen der Europäischen Kommission und der EIB im Rahmen der Investitionsoffensive für Europa.