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Mit ihrem vierten Darlehen an den finnischen Schiffsmotoren- und Kraftwerkshersteller Wärtsilä verleiht die Europäische Investitionsbank (EIB) der Entwicklung umweltfreundlicherer Motoren und Anlagen einen kräftigen Impuls.

Das Darlehen von 150 Mio EUR dient dazu, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Wärtsilä in Finnland, Italien, der Schweiz und verschiedenen anderen europäischen Ländern weiter zu finanzieren. Es sollen Motoren und Kraftwerke entwickelt werden, die sauberer, effizienter und zuverlässiger sind, einen höheren Automatisierungsgrad aufweisen und niedrigere Lebenszykluskosten verursachen. Neue Emissionsvorschriften im Bereich der Schifffahrt dürften die Nachfrage nach umweltfreundlichen Motoren ankurbeln. Eine ähnliche Entwicklung ist bei Kraftwerken an Land zu verzeichnen.

Der Aufbau einer Wissensgesellschaft ist ein wichtiges Förderziel der EIB. Wärtsilä betreibt seine Forschung und Entwicklung im Inland, aber auch in enger Zusammenarbeit mit europäischen Universitäten und Forschungsinstituten. So trägt das Unternehmen dazu bei, dass diese Institute angewandte Spitzenforschung betreiben und technisches Know-how schaffen und verbreiten können.

„Wir freuen uns über die Unterzeichnung dieses Darlehens mit Wärtsilä. Daraus werden sich erhebliche Vorteile für den Verkehrs- und Energiesektor ergeben, weil die Umweltbilanz und die Kraftstoffeffizienz verbessert werden. Dies sind wichtige Aspekte für die EIB, wenn sie Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Schiffbau und in der Stromerzeugung fördert“, sagte EIB-Vizepräsident Jonathan Taylor.