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Jean-Claude Juncker, Premierminister, Finanzminister des Großherzogtums Luxemburg und Gouverneur der EIB, und Philippe Maystadt, Präsident der Europäischen Investitionsbank, haben am 13. Juli 2005 in Anwesenheit von Paul Helminger, Bürgermeister der Stadt Luxemburg, des Architekten Christoph Ingenhoven und zahlreicher hochrangiger Vertreter der Regierung, des diplomatischen Korps und der in Luxemburg angesiedelten europäischen Institutionen den Grundstein des neuen Gebäudes der Bank gelegt.

Nach kurzen Ansprachen von Wolfgang Roth, EIB-Vizepräsident und im Direktorium für die Gebäude der EIB zuständig, sowie von Paul Helminger und Christoph Ingenhoven versiegelten Philippe Maystadt und Jean-Claude Juncker das Dokument Accord de siège entre le gouvernement luxembourgeois et la BEI (Vereinbarung über den Sitz der EIB zwischen der luxemburgischen Regierung und der EIB) in der Fassung von 1986, das Luxemburg zum endgültigen Sitz der EIB erklärt, in zwei Glasbausteinen. Dieser erste Stein wird in den Haupteingang des neuen Gebäudes integriert.

Diese Feier steht am Beginn der Rohbauarbeiten für ein Projekt, das 2003 begonnen wurde und das 2007 abgeschlossen werden soll. Nach der Fertigstellung des Gebäudes werden 72 500 m2 Bürofläche für bis zu 750 Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Der Bau ist innovativ, nüchtern und funktional gestaltet. In Einklang mit den Kriterien des internationalen Architekturwettbewerbs, der zur Auswahl eines Entwurfs für das Gebäude führte, stehen Umweltaspekte und ökologische Gesichtspunkte im Vordergrund.

Die Transparenz der das Gebäude bedeckenden Glashülle wird zusammen mit den vorgesehenen Wintergärten und Atrien dafür sorgen, dass die natürlichen Ressourcen so gut wie möglich genutzt werden, um den Energieverbrauch zu senken und die Emissionen zu verringern.

Diese Vorkehrungen zum Schutz der Umwelt, die weit über die Anforderungen der geltenden Vorschriften hinausgehen, wurden nach der BREEAM-Methode (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) geprüft und mit der Note Sehr gut bewertet. Bei der BREEAM handelt es sich um eine anerkannte englische Zertifizierung, die in diesem Zusammenhang erstmals an das luxemburgische Recht angepasst wurde. Dieses Projekt der EIB ist das erste auf dem Kontinent, das mit BESPOKE BREEAM zertifiziert wurde.

Der Neubau wird zwischen dem Boulevard Konrad Adenauer und dem Val des Bons Malades liegen und eine Verlängerung des Hauptgebäudes der EIB im Viertel Quartier Européen Nord auf dem Kirchberg in Luxemburg bilden. Das Bauwerk wurde vom Architekturbüro Ingenhoven und Partner Architekten (IPA) in Düsseldorf entworfen. Der Entwurf wurde 2002 im Rahmen eines Architekten-/Planerwettbewerbs mit 56 Teilnehmern aus den verschiedensten Bereichen von einer internationalen Jury unter dem Vorsitz von Ricardo Boffil ausgewählt.

Die Entscheidung für dieses umfangreiche Bauvorhaben wurde Ende 2001 vom Direktorium der EIB gefällt, da aufgrund der Ausweitung der Aktivitäten der Bank und der ihr übertragenen Aufgaben, insbesondere im Rahmen der EU-Erweiterung, mehr Räumlichkeiten benötigt werden.

Die EIB befindet sich seit 1968 in Luxemburg. Nachdem sie zunächst Räumlichkeiten an der Place de Metz gemietet hatte, befindet sie sich seit 1980 auf dem Kirchberg. Die EIB war als erste europäische Institution direkte Eigentümerin ihres Gebäudes, das sie selbst hatte bauen lassen und dem sie 1995 eine Erweiterung hinzufügte.

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