Suche starten De menü ClientConnect
Suche starten
Ergebnisse
Top-5-Suchergebnisse Alle Ergebnisse anzeigen Erweiterte Suche
Häufigste Suchbegriffe
Meistbesuchte Seiten
    Online
    21
    -
    22
    jan 2021
    Virtuelle Konferenz
    Online

    Die EIB veranstaltete ihre Jahreskonferenz zu Wirtschaftsfragen gemeinsam mit der OECD, der Columbia University und dem Finanzforum SUERF. Fast 400 Wirtschaftsfachleute und politische Entscheidungstragende aus verschiedenen Ländern, nationalen und internationalen Institutionen, prominente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Führungskräfte aus Finanz- und Unternehmenskreisen nahmen teil. In seiner Eröffnungsrede betonte Präsident Hoyer, wie wichtig Partnerschaften sind und wie dringend das Wirtschaftswachstum auf den richtigen Weg gebracht werden muss.

    “If we want to maintain peace and prosperity in Europe, we must fix economic growth and relaunch multilateralism and global partnerships. We must set the course for tomorrow today already. The vibrant discussions at our annual economic conference can help set that course!”

    • President Hoyer

    Ein smartes und grünes Europa

    Die Konferenz stand dieses Jahr unter dem Motto „Ein smartes und grünes Europa“ und gab Anlass zu lebhaften Diskussionen. Die Grundsatzreden reichten von den weltweiten Veränderungen durch die Pandemie bis zu neuen Perspektiven bei der Risikoeinschätzung, der Notwendigkeit von Transparenz bei öffentlichen Maßnahmen und der Rolle von Finanzmärkten und Banken auf dem Weg in eine digitale und klimaneutrale Zukunft. 

    EIB-Chefvolkswirtin Debora Revoltella stellte außerdem den jährlichen Investitionsbericht der EIB vor, diesmal mit dem Titel „Für ein smartes und grünes Europa in Zeiten von Covid-19“.

    „Die USA könnten eine EIB gut gebrauchen.“

    Die Hauptredner wiesen darauf hin, dass die Erholung und der Wandel in der EU noch stärker gefördert und die Absorptionsfähigkeit für Investitionen sowie die fachlichen Kompetenzen verbessert werden müssen. Gleichzeitig lobten sie Europa.

    Der weltbekannte Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Sachs betonte, der Grüne Deal der EU sei „der Goldstandard, der weltweit beste Plan, wie wir unsere Volkswirtschaften dekarbonisieren“.  Und die EU verfüge bereits über eine Einrichtung, die wichtig genug und in der Lage sei, diesen Plan zum Erfolg zu führen.

    "The EIB is a critical institution, even a beautiful one. It is exactly the institution the EU needs to finance the green and digital transition. The US would benefit from an EIB of its own."

    • Professor Jeffrey Sachs, Columbia University

    US-Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz formulierte es ähnlich: 

    „Wir haben die Mittel“

    Weitere Hauptredner wie die Präsidentin der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung Odile Renaud-Basso und der geschäftsführende Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus Klaus Regling gingen darauf ein, wie Europa die Covid-19-Pandemie nutzen muss, um langfristig den digitalen Wandel und die grüne Wende zu schaffen. In parallelen Veranstaltungen wurde eingehender über Themen diskutiert wie die Herausforderungen, mit denen lokale Regierungen in Europa konfrontiert sind, bis hin zur Notwendigkeit, Pandemiehilfe zu leisten und weltweit eine grüne Entwicklung zu fördern.

    Am zweiten Tag der Konferenz zeigte sich der Präsident des Europäischen Rates Charles Michel entschlossen und zuversichtlich: