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EIB
  • 2025 vergab die EIB Gruppe ein Rekordvolumen von 100 Mrd. Euro, davon 12,31 Mrd. Euro in Italien
  • Unter den EU-Ländern war Italien 2025 größter Empfänger von Finanzierungen der EIB und zweitgrößter von Finanzierungen der EIB-Gruppe
  • 57 % der diesjährigen Aktivitäten entfielen auf Klimaschutz und 40 % der Mittel auf Süditalien, absolut betrachtet zwei Rekorde

Die EIB‑Gruppe, bestehend aus der Europäischen Investitionsbank (EIB) und dem Europäischen Investitionsfonds (EIF), hat ihr Engagement in Italien 2025 verstärkt und 12,31 Milliarden Euro bereitgestellt. Mit Finanzierungen von insgesamt 100 Milliarden Euro war 2025 für die EIB-Gruppe ein Rekordjahr.

Im Jahresverlauf unterzeichnete die EIB-Gruppe in Italien 105 Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von 12,31 Milliarden Euro, das entspricht rund 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Diese Mittel werden Investitionen von etwa 37,5 Milliarden Euro in der Realwirtschaft anstoßen (1,7 Prozent des BIP). EIB-Vizepräsidentin Gelsomina Vigliotti stellte die Ergebnisse in Rom vor und betonte dabei die zentrale Rolle Italiens in der Strategie der EIB.

Unter den EU-Ländern war Italien 2025 mit 11,34 Milliarden Euro größter Empfänger von Finanzierungen der EIB und mit 12,31 Milliarden Euro zweitgrößter Empfänger von Finanzierungen der EIB-Gruppe (nach Frankreich und vor Spanien).

Auf der operativen Ebene erhöhte die EIB-Gruppe in Italien ihren Beitrag zu den beiden großen Querschnittszielen der EU: Klimaschutz (56 Prozent) und Kohäsion (40 Prozent).

EIB-Vizepräsidentin Gelsomina Vigliotti: „Die EIB-Gruppe setzt europäische Prioritäten – Energiewende, Wettbewerbsfähigkeit und strategische Autonomie – in Italien in konkrete Investitionen um. Die 2025 unterzeichneten Finanzierungen stärken die Infrastruktur, sie unterstützen die Industrie und die Transformation der Produktion. So wird die Wirtschaft widerstandsfähiger, nachhaltiger und besser gerüstet für globale Herausforderungen.“

Klima

Im vierten Jahr in Folge entfiel über die Hälfte der Aktivitäten der EIB-Gruppe auf Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit. Damit festigte sie auch in Italien ihre Rolle als Klimabank der EU. 6,92 Milliarden Euro flossen 2025 in die Energiewende, Klimaanpassung und resilientere Infrastruktur, entsprechend den Prioritäten der EU.

Ein erheblicher Teil dieser Mittel ging in den Energiesektor: 2,14 Milliarden Euro wurden für die Erzeugung sauberer Energie und 2,67 Milliarden Euro für Energieübertragung und Energieeffizienz bereitgestellt. Das stärkt die Versorgungssicherheit, die Integration Erneuerbarer und den Energie-Binnenmarkt. Durch die Projekte können 5 670 GWh erneuerbare Energie pro Jahr erzeugt werden, das entspricht dem Jahresbedarf von rund 1,9 Millionen Haushalten. Außerdem werden 1 280 Kilometer Stromleitungen modernisiert.

Italien war 2025 erneut der größte Förderempfänger der EIB im Wassersektor, einer weiteren Klimapriorität. 837 Millionen Euro flossen an Versorger. Die Projekte stärken die Klima-Anpassung vor Ort und sichern so den Trinkwasser-Zugang von rund 3,4 Millionen Menschen. Für 4,7 Millionen Bürgerinnen und Bürgern verbessern sie die Abwasser- und Sanitärdienste, und für nahezu 4 Millionen senken sie das Hochwasserrisiko.

Kohäsion

Parallel dazu erhöhte die EIB-Gruppe ihr Engagement für den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt und investierte 4,9 Milliarden Euro in Süditalien, das entspricht 40 Prozent ihrer Gesamtaktivitäten im Land. Damit förderte sie die territoriale Kohäsion, die Resilienz der Infrastruktur und neue Wachstumschancen, um regionale Unterschiede abzubauen und zu einer ausgewogeneren, nachhaltigeren Entwicklung beizutragen.

Partnerschaft mit Italien

2025 festigte die EIB Gruppe ihre Partnerschaft mit Italien und unterzeichnete mit dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen neue Vereinbarungen von über 1,26 Milliarden Euro. Sie stärkt damit die nationale Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit (u. a. Finanzierung von Hubschraubern für das italienische Heer) sowie den Wiederaufbau und die Resilienz der Infrastruktur in Gebieten, die von klimabedingten Extremwettern betroffen sind, etwa die Campi Flegrei und Regionen in Mittelitalien.

Nationale Champions und KMU

Um die Industrie zu stärken, stellte die EIB-Gruppe über nationale Finanzierungspartner 1,99 Milliarden Euro für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Midcap-Unternehmen bereit. Damit unterstützt sie Investitionen von mehr als 26 000 Unternehmen mit über 610 000 Beschäftigten. Parallel flossen 1,84 Milliarden Euro in die Forschung, Entwicklung und Innovation aktueller oder künftiger nationaler Champions, darunter das erste italienische Einhorn, das direkt von der EIB finanziert wurde. Das untermauert die industrielle und technologische Wettbewerbsfähigkeit des Landes.

Der EIF in Italien

Der Europäische Investitionsfonds investierte über 1,2 Milliarden Euro in Italien. Seine Eigenkapitalbeteiligungen markierten mit 687 Millionen Euro einen neuen Rekord. Weitere 532 Millionen Euro für Garantien und Verbriefungen verbessern den Kreditzugang und die Wachstumsperspektiven italienischer Unternehmen.

Das Factsheet zu den Aktivitäten der EIB-Gruppe in Italien im Jahr 2025, mit einer Aufschlüsselung nach Zielen und einer Beschreibung der wichtigsten Förderprojekte, ist unter diesem Link verfügbar.

Hintergrundinformationen

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten. Ausgehend von acht Kernprioritäten finanzieren wir Investitionen, die zu den Zielen der EU beitragen. So fördern wir die Bereiche Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, Kohäsion, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, die Kapitalmarktunion und ein stärkeres Europa in einer stabileren und friedlichen Welt.  Die EIB-Gruppe, zu der neben der EIB auch der Europäische Investitionsfonds (EIF) gehört, unterzeichnete 2024 nahezu 89 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen für mehr als 900 wirkungsstarke Projekte, die Europa wettbewerbsfähiger und sicherer machen.    Alle von der EIB-Gruppe finanzierten Projekte entsprechen dem Pariser Klimaabkommen – so wie in ihrem Klimabank-Fahrplan zugesagt. Fast 60 Prozent ihrer jährlichen Finanzierungen fließen in Projekte, die direkt zu Klimaschutz, Klimaanpassung und einer gesünderen Umwelt beitragen.    Die Gruppe setzt sich für eine stärkere Integration der Märkte ein und mobilisiert mit ihrem Engagement zusätzliche Investitionen. 2025 stieß sie Investitionen von mehr als 100 Milliarden Euro in Europas Energiesicherheit an und mobilisierte weitere 110 Milliarden Euro für Start-ups und Scale-ups. Rund die Hälfte der EIB-Finanzierungen innerhalb der EU fließt in Kohäsionsregionen, wo das Pro-Kopf-Einkommen unter dem EU-Durchschnitt liegt. Auf unserer Website finden Sie hochwertige, aktuelle Fotos vom Sitz der EIB.

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) gehört zur Europäischen Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe). Er verhilft kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa über eine Vielzahl ausgewählter Finanzintermediäre zu besseren Finanzierungsmöglichkeiten. Der EIF konzipiert, fördert und implementiert Eigenkapital- und Fremdfinanzierungsinstrumente für KMU. Damit unterstützt er die Ziele der EU in den Bereichen Unternehmertum, Wachstum, Innovation, Forschung und Entwicklung, grüner und digitaler Wandel sowie Beschäftigung.

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2026-031-DE