- Die Finanzierungen der EIB 2025 in Ungarn lagen im Durchschnitt der letzten fünf Jahre
- Investiert wurde in langfristige Bildung und städtische Infrastruktur sowie in die Modernisierung des Schienenverkehrs
- Nachhaltige Energie wurde ebenfalls gefördert
Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) hat letztes Jahr 759 Millionen Euro in Ungarn vergeben. Damit förderte sie Bildungseinrichtungen und städtische Infrastruktur, nachhaltige Energie und Schienenverbindungen, die auch für Europas Vernetzung und Verteidigung entscheidend sind. Die Mittel der EIB-Gruppe flossen in Projekte, die die langfristige Resilienz, Energieunabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der ungarischen Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger stärken.
Die Finanzierungen der EIB-Gruppe in Ungarn im letzten Jahr dürften rund zwei Milliarden Euro an Investitionen ankurbeln. Das ist ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes. Das Finanzierungsvolumen der EIB 2025 entspricht dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre.
EIB-Vizepräsidentin Teresa Czerwińska: „Wir haben uns letztes Jahr darauf konzentriert, den Menschen in Ungarn beim Aufbau von Wissen und Kompetenzen zu helfen, die in einer modernen Wirtschaft gefragt sind. Unsere Investitionen in Ungarn stärken außerdem die Sicherheit, Vernetzung und Energieunabhängigkeit der gesamten EU und ermöglichen so den europäischen Bürgerinnen und Bürgern ein besseres Leben in einer wettbewerbsfähigen und resilienten Wirtschaft.“
Die EIB vergab 2025 in Ungarn unter anderem einen 200-Millionen-Euro-Kredit für den Bau und die Modernisierung von Bildungseinrichtungen, 155 Millionen Euro für die Modernisierung von Schieneninfrastruktur und 100 Millionen Euro über die ungarische Eximbank für Klimaschutzprojekte. Mit 125 Millionen Euro unterstützte die EIB wichtige Wasser- und Abwasserprojekte in der Stadt Debrecen.
Zur EIB-Gruppe gehört auch der Europäische Investitionsfonds (EIF), der vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Europa finanziert.
Der EIF trug letztes Jahr mit 113 Millionen Euro zu dem Jahresergebnis der EIB-Gruppe in Ungarn bei. Gefördert wurden Innovation, Digitales und Humankapital, Energieunabhängigkeit und das Wachstum von KMU. Der EIF half Finanzierungshürden für die Geschäftsentwicklung und Expansion von Unternehmen abzubauen und unterstützte einheimische KMU mit frischer Liquidität, damit sie weiterhin zu Beschäftigung, Innovation und Wachstum beitragen können.
Hintergrundinformationen
EIB
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten. Ausgehend von acht Kernprioritäten finanzieren wir Investitionen, die zu den Zielen der EU beitragen. So fördern wir die Bereiche Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, Kohäsion, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, die Kapitalmarktunion und ein stärkeres Europa in einer stabileren und friedlichen Welt.
Die EIB-Gruppe, zu der neben der EIB auch der Europäische Investitionsfonds (EIF) gehört, unterzeichnete 2025 knapp 99,9 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen für Projekte, die Europa wettbewerbsfähiger und sicherer machen.