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Zur Unterstützung der Neuen Städteagenda, die diese Woche auf der von den Vereinten Nationen organisierten Konferenz Habitat III verabschiedet wurde, lassen acht multilaterale Entwicklungsbanken (MDB) den Worten der Agenda Taten folgen und veröffentlichen eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich verpflichten, eine gerechte, nachhaltige und produktive Urbanisierung und Stadtgesellschaft zu fördern.

Anlässlich der Sonderveranstaltung „Die neue Städteagenda und die Rolle der multilateralen Entwicklungsbanken“ auf der Habitat III präsentierten die acht MDB – die Asiatische Entwicklungsbank (ADB), die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB), die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), die Europäische Investitionsbank (EIB), die Interamerikanische Entwicklungsbank (IADB), die Islamische Entwicklungsbank (ISDB) und die Weltbank – ihre Pläne für eine Zusammenarbeit, „die sicherstellt, dass die von uns unterstützten Programme ein Stadtentwicklungsmodell stärken, das gerechte, nachhaltige und produktive Siedlungen fördert, darunter kleine ländliche Gemeinschaften, Dörfer, Marktstädte, mittelgroße Städte und Metropolen“.

Europäische Spitzenpolitiker appellierten an die EIB, die Städteagenda für die EU umzusetzen, die wiederum die Neue Städteagenda unterstützt. Die EIB will den Schwerpunkt künftig stärker auf Finanzierungen für Stadtentwicklungsvorhaben legen, um die Unterstützung für nachhaltige Gemeinden zu erhöhen. Darunter fallen Stadterneuerung, die Unterstützung von sozialer Inklusion und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Städten gegenüber dem Klimawandel und der Migration.

„Es ist von entscheidender Bedeutung, Erfahrungen mit der erfolgreichen Lösung von städtischen Problemen auszutauschen, um die Lebensqualität und die Dienstleistungen in Städten überall auf der Welt zu verbessern. Die Europäische Investitionsbank legt großen Wert auf die tägliche Zusammenarbeit mit multilateralen Entwicklungsbanken, um Projekte in der ganzen Welt durch die Kombination von globaler Erfahrung mit lokalem Know-how zu stärken. Die Neue Städteagenda gibt neue Impulse für unser gemeinsames Engagement und wird uns dabei unterstützen, die Qualität unserer Investitionsvorhaben im Kampf gegen den Klimawandel, zur Verringerung von Verkehrsstauungen und für einen verbesserten Zugang zu Dienstleistungen in Städten zu erhöhen. Hier in Quito handeln die internationalen Finanzierungsinstitutionen bereits nach dieser gemeinsamen Vision, indem sie bei der Unterstützung des beeindruckenden und zukunftsweisenden U-Bahn-Projekts von Quito zusammenarbeiten“, sagte Jan Vapaavuori, der Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank.

Die Europäische Investitionsbank ist entschlossen, die Umsetzung der Neuen Städteagenda mit ihrer technischen und finanziellen Erfahrung und ihrer erfolgreichen Förderung von nachhaltiger Stadtentwicklung überall in Europa und in der ganzen Welt zu unterstützen. In den vergangenen fünf Jahren stellte die EIB 105 Milliarden US-Dollar für städtische Investitionsvorhaben bereit. In diesem Rahmen stellte sie maßgebliche Unterstützung für neue Stadtentwicklungsvorhaben, nachhaltige Verkehrslösungen und den sozialen Wohnungsbau sowie für die Verbesserung von Wasser-, Energie-, Gesundheits- und Bildungsinfrastruktur in Städten überall in Europa und in der ganzen Welt bereit.

In Einklang mit ihrem jeweiligen institutionellen Auftrag und mit ihren Leitungsstrukturen verpflichteten sich die Einrichtungen, die Koordinierung zwischen städtischen, regionalen und nationalen Entwicklungsplänen zu fördern, die Kapazitäten von Planungseinrichtungen zu stärken und den Zugang zu Finanzierungsmitteln auf allen Ebenen des Staates und im Privatsektor zu erleichtern.

In ihrer gemeinsamen Erklärung verpflichteten sie sich – geleitet von ihrem jeweiligen institutionellen Auftrag und den Entwicklungszielen ihrer Mitgliedsländer –, die Umsetzung der Neuen Städteagenda der Vereinten Nationen durch direkte Finanzierungen, die Mobilisierung weiterer Mittel und inländischer Ressourcen zu unterstützen.  Dabei sind sie entschlossen, weiterhin an der Stärkung ihrer heimischen Finanzmärkte zu arbeiten, den Zugang armer Menschen zu Finanzdienstleistungen zu verbessern und Kofinanzierungsmittel zu mobilisieren, um innovative Finanzierungen und Finanzierungen mit Vorzugsbedingungen für die Lösung der Probleme der armen und schutzbedürftigsten Stadtbewohner zu ermöglichen.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der vollständigen Gemeinsamen Erklärung unter: http://www.eib.org/attachments/press/20161018-habitat-iii-mdb-joint-statement.pdf

Die EIB ließ sich von der Karte der U-Bahn von Quito inspirieren, um die nachhaltige Stadtentwicklung zu veranschaulichen. Schauen Sie sich das Ergebnis an unter: http://www.eib.org/attachments/thematic/take_the_metro_en.pdf