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Der stellvertretende Premierminister und Minister für Arbeit und Sozialpolitik, Iwajlo Kalfin, diskutierte heute am Hauptsitz der Bank in Luxemburg gemeinsam mit EIB-Präsident Werner Hoyer die Tätigkeit der EIB in Bulgarien.

In dem Meinungsaustausch ging es um die Prioritäten der Republik Bulgarien und die Möglichkeiten, im Anschluss an die Einrichtung der EU-Haushaltsgarantie im Rahmen des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) bulgarische Projekte zu unterstützen.

EIB-Präsident Werner Hoyer erklärte: „Wir möchten die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der EIB und der Republik Bulgarien weiterentwickeln. Die EIB wird in Zukunft weiterhin eine Schlüsselrolle bei der Förderung der öffentlichen und privaten langfristigen Investitionen in diesem Land spielen. Wie in den übrigen Ländern der EU wird der EFSI der Bank der EU auch in Bulgarien dabei helfen, viele weitere innovative und mit höheren Risiken behaftete Vorhaben zu finanzieren. Solche Vorhaben hat sie bereits in der Vergangenheit unterstützt.“

„Mit den Aktivitäten der EIB in Bulgarien waren wir bisher sehr zufrieden. Die EIB-Mittel haben nicht nur die Durchführung von wegweisenden Infrastrukturvorhaben, sondern auch die Entwicklung von Instrumenten zur Förderung von KMU ermöglicht. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit bei Projekten zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Lebensqualität sowie bei vom EFSI unterstützten Projekten zur Förderung des Wirtschaftswachstums in Bulgarien”, sagte der stellvertretende Premierminister Kalfin.

In den vergangenen fünf Jahren (2010-2014) unterzeichnete die EIB Verträge über Darlehen im Gesamtbetrag von etwa 1,3 Milliarden Euro, mit denen Investitionsvorhaben in Bulgarien finanziert wurden. Die Finanzierungstätigkeit der EIB in Bulgarien erstreckt sich auf zahlreiche Wirtschaftssektoren – von Basisinfrastruktur in den Bereichen Verkehr, Telekommunikation, Energie und Umwelt bis hin zum verarbeitenden Gewerbe und zum Dienstleistungssektor. Sie umfasst auch die Unterstützung kleiner und mittlerer Betriebe unter Zwischenschaltung von bulgarischen Finanzinstituten sowie die Entwicklung einer wissensbasierten Wirtschaft.