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Die Europäische Investitionsbank (EIB) eröffnet ein Regionalbüro für den Südkaukasus, um ihre Unterstützung für den privaten und den öffentlichen Sektor auszubauen und ihre Zusammenarbeit mit Projektträgern, Partnerbanken und anderen in der Region tätigen internationalen Finanzinstitutionen zu stärken.

Das Büro wurde heute von EIB-Vizepräsident Wilhelm Molterer in Gegenwart des georgischen Premierministers Irakli Garibaschwili und des EU-Botschafters in Georgien Janos Herman eröffnet. Es befindet sich in Tiflis und ist für Finanzierungen in Georgien, Armenien und Aserbaidschan zuständig.

„Das Regionalbüro ist für die EIB ein wesentlicher Schritt, der dazu beiträgt, auf die Kunden in dieser wichtigen Region zuzugehen. Damit können wir die Möglichkeiten der Darlehensvergabe und der technischen Hilfe besser ausschöpfen und dem Finanzierungsbedarf in diesen drei Ländern besser entsprechen“, erklärte Vizepräsident Molterer, der für die EIB-Tätigkeit in Georgien, Armenien und Aserbaidschan zuständig ist.

Die Präsenz der EIB vor Ort gewährleistet Marktnähe. Gleichzeitig erhöht sie die operationelle Handlungsfähigkeit der Bank und ermöglicht eine engere institutionelle Abstimmung mit den nationalen Behörden. Die Regionalvertretung wird bei der Projektermittlung und ‑auswahl, der Prüfung neuer Operationen und der Entwicklung neuer Finanzprodukte für private und öffentliche Darlehensnehmer mitwirken.

Die EIB hat ihre Finanzierungstätigkeit in der Region in den vergangenen fünf Jahren ausgebaut. Ende 2014 betrug das Gesamtfinanzierungsvolumen 726 Millionen Euro. Davon entfielen 493 Millionen Euro auf Georgien, 217 Millionen Euro auf Armenien und 25 Millionen Euro auf Aserbaidschan, wo im letzten Jahr die erste Darlehensoperation unterzeichnet wurde. Zusammen mit dem neuen Darlehen hat die EIB in Georgien nunmehr Finanzierungszusagen von 533 Millionen Euro unterzeichnet.