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Wirkung auf Beschäftigung und Wachstum

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Wirkung auf Beschäftigung und Wachstum

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Wirkung der EIB-Gruppe auf die Beschäftigung - kurz- und langfristige Wirkung der 2017 angestoßenen Investitionen von 232 Mrd. EUR

In Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission in Sevilla analysieren die Ökonomen der EIB anhand des makroökonomischen Modells RHOMOLO, wie sich die von der EIB-Gruppe und dem EFSI angestoßenen Investitionen auf die Beschäftigung und das Wirtschaftswachstum in Europa auswirken.

Die Analysen ergänzen die anderen Werkzeuge, mit denen die Bank die Wirkung ihrer Tätigkeit misst. Die direkte Projektleistung und die unmittelbare Wirkung werden auf Projektebene gemessen (beispielsweise anhand des Rahmens für die Ergebnismessung). Der weitergehende volkswirtschaftliche Nutzen im Sinne indirekter oder induzierter Effekte lässt sich auf dieser Ebene in der Regel aber nicht messen. Dazu sind die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu komplex.

Wenn Internetkabel verlegt werden, lassen sich beispielsweise die Projektleistung und die unmittelbare Wirkung messen – neue Stellen im Zusammenhang mit den Arbeiten, Kilometer verlegte Kabel, Zahl der angeschlossenen Haushalte und Steigerung der Datenübertragungsgeschwindigkeit. Viel schwerer ist aber zu erfassen, welchen weitergehenden volkswirtschaftlichen Nutzen das betreffende Projekt hat: Kabelproduktion, höhere Ausgaben der Projektbeschäftigten, Bedeutung der schnelleren Internetanschlüsse für den Marktzugang und die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen. Mit gezielten Analysen lassen sich diese Effekte für einzelne Projekte ermitteln (siehe auch die Zusammenarbeit der EIB mit dem Global Development Network), aber im größeren Maßstab, zur Schätzung der BIP- und Beschäftigungswirkung, verwenden die Experten makroökonomische Modelle.

RHOMOLO ist hierfür ein bewährtes Modell. Es wurde ursprünglich von der Europäischen Kommission entwickelt – zur Bewertung der makroökonomischen Wirkung von EU-Maßnahmen wie etwa der Kohäsionspolitik. Damit soll festgestellt werden, ob die knappen öffentlichen Mittel effektiv verwendet werden. In Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Forschungsstelle passt die EIB das Modell so an, dass es für die Bank umfassend einsetzbar ist, und misst damit die makroökonomische Wirkung der von der EIB-Gruppe und dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen angestoßenen Investitionen.

Ergebnisse und weitere Informationen:

Detaillierter Methodenbericht mit einer Beschreibung des Modells – Assessing the macroeconomic impact of the EIB Group

Podcast – Ein ökonomisches Modell, eine Million Gleichungen und Lego

Presseinformation – EIB Group macroeconomic impact assessment

Blogartikel über die Ergebnisse 2015–2016 – EIB und Investitionsoffensive sorgen für Wachstum und neue Jobs

Pressemitteilung über die Ergebnisse 2015–2016 – Finanzierungen der EIB-Gruppe schaffen bis 2020 voraussichtlich 2,25 Millionen neue Arbeitsplätze



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