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Die EIB-Gruppe hat heute offiziell ihr Vertretungsbüro in Kopenhagen eröffnet, um Unternehmen besser zu unterstützen, Kontakte mit dem öffentlichen und dem privaten Sektor zu knüpfen, ihre Zusammenarbeit mit Projektträgern und Partnerbanken vor Ort zu stärken und ihre Präsenz in Dänemark auszuweiten.

Das Büro wurde vom EIB-Vizepräsidenten Jan Vapaavuori und dem Ständigen Staatssekretär des dänischen Ministeriums für Wirtschaft und Wachstum, Michael Dithmer, eröffnet. Ferner waren auch Botschafter der EU-Mitgliedstaaten, Vertreter der dänischen Regierung sowie Repräsentanten aus der Banken- und Geschäftswelt zugegen. Die Vertretung der EIB-Gruppe in Dänemark wird von Stephen Hart geleitet.

Jan Vapaavuori, der für Finanzierungen in Dänemark zuständige EIB-Vizepräsident, sagte: „Das neue Vertretungsbüro der EIB-Gruppe wird es uns ermöglichen, den Finanzierungsbedarf in Dänemark besser einzuschätzen und ihm entsprechend Rechnung zu tragen. Die Bank der EU stößt Investitionsvorhaben an, indem sie gemäß ihrem Ansatz „Finanzieren, bündeln und beraten“ Darlehen vergibt, sie durch andere Mittel ergänzt und Beratungsleistungen erbringt. Zum Wohle der dänischen Bevölkerung und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes werden wir unsere Unterstützung noch verstärken und unsere Zusammenarbeit mit dänischen Projektträgern, privaten Investoren, anderen Geldgebern und öffentlichen Behörden vertiefen.“ 

Der Ständige Staatssekretär für Wirtschaft und Wachstum Michael Dithmer erklärte: „Ich bin überzeugt, dass die Eröffnung des EIB-Büros in Kopenhagen die Beziehungen zwischen Dänemark und der EIB stärken wird. Durch diesen Schritt wird die EIB in der Lage sein, ihre Geschäftstätigkeit in Dänemark weiter auszubauen und  dänischen Unternehmen ihre verschiedenen Finanzierungsprodukte anzubieten. So wird der Zugang zu Finanzmitteln für dänische Unternehmen erleichtert und ein Beitrag zu potenziellen künftigen dänischen Geschäftserfolgen geleistet.“

Die Einweihung des Regionalbüros der EIB-Gruppe in Kopenhagen ist Teil der Strategie der EIB, ihre Präsenz in allen EU-Mitgliedstaaten zu verstärken. Die Präsenz der EIB vor Ort in den EU-Hauptstädten gewährleistet Marktnähe. Gleichzeitig erhöht sie die operationelle Handlungsfähigkeit der Bank und ermöglicht eine engere institutionelle Abstimmung mit den nationalen Behörden. Dies wird die Ermittlung und die Auswahl von Projekten verbessern, die Prüfung neuer Operationen erleichtern und Finanzierungsmöglichkeiten mit dem Europäischen Investitionsfond (EIF) eröffnen. Das neue Regionalbüro wird ferner eine wichtige Rolle bei der Implementierung neuer Produkte für die Finanzierung des öffentlichen und des privaten Sektors wie beispielsweise dem Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) spielen, der Teil des Investitionsplans für Europa ist.

Die EIB hat die dänische Wirtschaft seit dem EU-Beitritt des Landes im Jahr 1973 in hohem Maße unterstützt. Die Summe der für tragfähige Investitionsvorhaben vergebenen Darlehen beläuft sich auf einen Betrag von fast 20 Milliarden Euro. In den letzten fünf Jahren war die Finanzierung der Bank der EU schwerpunktmäßig auf die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation im Industriesektor ausgerichtet, aber auch auf die Unterstützung von dänischen KMU, den Ausbau der Hochgeschwindigkeit-Breitbanddienste und die Sicherung der Energieversorgung.

Der EIF ist seit 1999 in Dänemark tätig und hat seitdem zusammen mit drei Finanzierungspartnern und Garantiegebern mehr als 22 Private-Equity-Fonds unterstützt, die in dänische KMU investieren. Auf diese Weise erhielten bereits mehr als 1 500 dänische KMU finanzielle Unterstützung.