- EIB-Kredit über 146 Mio. Euro für Solarenergie, Batteriespeicher und Elektromobilität an Kronospans Produktionsstandorten in Mittel- und Osteuropa
- Projekt senkt Emissionen, stärkt Europas Energieunabhängigkeit und unterstützt die REPowerEU-Initiative
- Fokus auf nachhaltiger Industrie und resilienteren Lieferketten für den europäischen Wohnbau
Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt Kronospan, einem führenden europäischen Hersteller von Holzwerkstoffplatten, einen Kredit über 146 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, Emissionen zu senken, Energiekosten zu reduzieren und die Energieunabhängigkeit der Produktionsstandorte in Mittel- und Osteuropa zu stärken.
Kronospan gehört zu den größten Herstellern von Holzwerkstoffen weltweit und ist ein wichtiger Zulieferer für die europäische Bau- und Möbelindustrie. Die Investition ermöglicht den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Dächern und Freiflächen an Standorten in Polen, Tschechien und der Slowakei, sowie Batteriespeicher und den Austausch von fossil betriebenen Gabelstaplern und Lkw durch Elektrofahrzeuge.
Das Vorhaben unterstützt die EU-Initiative REPowerEU, einen Plan zur Beschleunigung der Energiewende und Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, sowie die Klimaziele der EIB, indem es einem wichtigen Industrieunternehmen hilft, Emissionen zu senken und die Energieversorgung widerstandsfähiger zu machen.
Gleichzeitig leistet es einen wichtigen Beitrag zur Wohnbauagenda der EU, indem es die Lieferketten für nachhaltige Baumaterialien stärkt. Zudem fördert der Kredit die regionale Entwicklung, da ein Großteil der Investitionen in Kohäsionsregionen erfolgt.
EIB-Vizepräsident Karl Nehammer: „Kronospan ist ein wichtiger Akteur im europäischen Wohnungs- und Bausektor. Mit dieser Investition kann das Unternehmen seine Emissionen senken, Energiekosten reduzieren und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit sichern und dabei Arbeitsplätze schaffen sowie Innovationen in Europa und darüber hinaus fördern.“
Hintergrundinformationen
EIB
Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) ist der Finanzierungsarm der Europäischen Union und eine der weltgrößten multilateralen Entwicklungsbanken. Ihre Anteilseigner sind die 27 Mitgliedstaaten. 2025 unterzeichnete die EIB-Gruppe 100 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen und Beratung für mehr als 870 wirkungsstarke Projekte in acht Kernbereichen, die die strategischen Ziele der EU unterstützen: Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, territorialer Zusammenhalt, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, starke globale Partnerschaften sowie die Spar- und Investitionsunion. Neben der Vergabe langfristiger Darlehen für große Infrastrukturprojekte mobilisiert die EIB-Gruppe privates Kapital für risikoreiche innovative Projekte und Unternehmen. Auf den europäischen Märkten für Venture Debt, Risikokapital, Garantien und Verbriefungen kommt ihr eine wachsende Bedeutung zu.
Der Europäische Investitionsfonds (EIF) ist die auf Garantien und Eigenkapitalbeteiligungen spezialisierte Tochtergesellschaft der EIB-Gruppe und erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start‑ups europaweit den Zugang zu Finanzierungen. Als Ankerinvestor mobilisiert der EIF über sein breites Netz von Partnerbanken und Investmentfonds privates Kapital und stärkt das Risikokapital‑Ökosystem, um innovative Unternehmerinnen und Unternehmer in Europa zu fördern.
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