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©Anne-Cécile Auguin/EIB

Die Europäische Kommission und die Europäische Investitionsbank (EIB) haben sich dazu verpflichtet, die Kreislaufwirtschaft und die Bioökonomie in Europa verstärkt zu fördern. Erfolgen soll dies durch mehrere Maßnahmen, um den Zugang zu Finanzierungen zu erleichtern. Dies wurde heute anlässlich der Konferenz „Woche der innovativen Unternehmen – Finanzierungsmöglichkeiten für Forschung, Innovation und KMU“ bekanntgegeben, die in Valletta im Rahmen der maltesischen Ratspräsidentschaft stattfindet.

Während der Konferenz wurde eine von InnovFin – Beratung erarbeitete Studie vorgestellt, die den Zugang zu Finanzierungsmitteln für Investitionen in biobasierten Industriezweigen und im Bereich „blaue Wirtschaft“ betrifft. Darin werden Wege aufgezeigt, um zu den Klimaschutzzielen der EU beizutragen und andere wichtige gesellschaftliche Herausforderungen in Angriff zu nehmen. Die Studie enthält Informationen, die aus Projekten in diesen Sektoren in der Europäischen Union abgeleitet wurden, und beurteilt, inwieweit spezielle Finanzierungsinstrumente erforderlich sind und welches Potential dafür besteht. Außerdem wird auf andere politische Maßnahmen auf Ebene der EU und der einzelnen Mitgliedstaaten eingegangen, die Investitionen des privaten Sektors mobilisieren können.

Darüber hinaus unterzeichneten die Kommission und die EIB eine Änderung der Vereinbarung betreffend die technische Hilfe im Rahmen von InnovFin – Beratung, in der die Bedingungen für einen besseren Zugang zu Finanzierungen für die Kreislaufwirtschaft und die Bioökonomie festgelegt werden. Die EIB und die Kommission dürften in den kommenden Wochen weitere Schritte bekanntgeben, die auf einen umfassend integrierten Zugang zu Finanzierungslösungen für innovative Betriebe in den Sektoren Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft abzielen.