Sandeep Dhawan erklärt, wie Kapitalmärkte funktionieren., EIB blog usage

Auf dem Weg zur virtuellen Börse. Der Podcast „A Dictionary of Finance“ erklärt, wie Kapitalmärkte funktionieren.

Aktien- und Anleihemärkte bezeichnet man auch als Kapitalmärkte. Sie dienen zur Aufnahme von Kapital. Am Kapitalmarkt werden Ersparnisse produktiv investiert, damit Unternehmen Waren und Dienstleistungen für die Wirtschaft bereitstellen können.

Im Podcast „A Dictionary of Finance“ befassen wir uns mit verschiedenen Märkten und erklären, wie sie funktionieren. Diese Woche geht es um Kapitalmärkte. Wir sprechen darüber, wie die Technik das traditionelle Bild der Börse verändert hat. Früher wimmelte es auf dem Parkett von Händlern, die sich ihre Gebote zubrüllten.

Mit Sandeep Dhawan sprechen wir in dieser Folge von „A Dictionary of Finance“ über Kapitalmärkte und wie sie funktionieren. Sandeep nimmt uns mit auf eine Zeitreise: von den ersten Börsen im Amsterdam des siebzehnten Jahrhunderts bis zu den virtuellen Börsen der Gegenwart, wo sämtliche Geschäfte über Computer abgewickelt werden.

„Es gibt gute Argumente für die Börse, bei der sich die Händler auf dem Parkett laut und wild gestikulierend ihre Gebote zurufen. Das ist für die Menschen viel anschaulicher, als wenn der Handel nur über den Bildschirm läuft“, sagt Sandeep, der in der Kapitalmärkte der Europäischen Investitionsbank arbeitet.

„Aber das Argument zieht heute nicht mehr. Die Märkte sind global. Die Nachfrage ist global. Es war also notwendig, sich von der Bindung an einen Ort zu lösen, um Geschäfte überall auf der Welt abschließen zu können.“

Sandeep erklärt uns ausführlich, wie Aktien- und Anleihemärkte funktionieren.

Außerdem erläutert er den Unterschied zwischen Kapital- und Geldmarkt (am Geldmarkt werden Instrumente mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr gehandelt, am Kapitalmarkt dagegen mit längerer Laufzeit).

Weitere Themen sind:

  • Over-the-Counter-Handel (außerbörslich, direkt zwischen den Parteien) im Gegensatz zum Parketthandel (bei dem sich die Händler ihre Gebote zurufen)
  • Der Ausdruck „too big to fail“, der sich üblicherweise auf Banken und Versicherungen bezieht, heute aber manchmal auch auf Hedgefonds
  • Die Regulierung von Kapitalmärkten, vom Wertpapierrecht und seiner Durchsetzung durch die Wertpapieraufsicht bis hin zur Börsenaufsicht

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