Suche starten De menü ClientConnect
Suche starten
Ergebnisse
Top-5-Suchergebnisse Alle Ergebnisse anzeigen Erweiterte Suche
Häufigste Suchbegriffe
Meistbesuchte Seiten
    Brüssel
    5
    apr 2017
    Bruegel, Rue de la Charité 33
    Brüssel
    Belgien

    Die Europäische Investitionsbank und die Brüsseler Denkfabrik Bruegel richteten am 5. April 2017 gemeinsam einen Workshop mit dem Thema „Methoden zur Bewertung der Wirkung von Investitionen auf Mikro- und Makroebene“ aus. Die eintägige Veranstaltung in den Brüsseler Räumlichkeiten von Bruegel stieß mit insgesamt mehr als 100 Teilnehmern auf reges Interesse – bei politischen Institutionen wie der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament ebenso wie bei Denkfabriken, Experten für Wirkungsbewertung und Journalisten. Der Workshop bestand aus zwei Blöcken, die der Wirkungsbewertung auf Mikro- und Makroebene gewidmet waren. The event was on-the-record.

    Debora Revoltella (EIB) und Guntram Wolff (Bruegel) eröffneten die Veranstaltung. Da das Ergebnis öffentlicher und privater Investitionsinitiativen heutzutage präzise ermittelt werden muss, ist die Wirkungsbewertung in den letzten Jahren stark in den Fokus gerückt, so die Redner. Die EIB und die Denkfabrik Bruegel waren von Anfang an bereit, eine aktive Rolle bei der Entwicklung und kritischen Überprüfung der Methoden zu übernehmen und Best Practices zu erarbeiten. Letztere sollen politischen Entscheidungsträgern und Experten helfen, Rahmen für die Wirkungsbewertung auf Mikro- und Makroebene zu konzipieren und zu implementieren. Gleichzeitig unterstrichen die Referenten auch, wie wichtig es ist, den Mehrwert von Investitionsvorhaben und die Legitimation der öffentlichen Intervention besser zu verstehen. Eine aktive Teilnahme an den Diskussionen war ausdrücklich erwünscht.

    Präsentationen hielten Helmut Krämer-Eis und Simone Signore (EIF), Robert P. Lieli (Central European University), Simon Mizrahi (Afrikanische Entwicklungsbank), Amine Ouazad (Ecole Polytechnique, Palaiseau), Marcin Wolski (EIB) und Francesco Di Comite (JRC), Kim Swales (University of Strathclyde, Glasgow), Aron Gereben (EIB) und Gregory Claeys (Bruegel).

    Im Rahmen des Workshops wurden mehrere Methoden auf Mikro- und Makroebene diskutiert. Der EIF stellte mikrobasierte Modelle vor, mit denen er die Wirkung seiner Garantieprodukte für Darlehen und seines Risikokapitals bewertet. Die EIB und die gemeinsame Forschungsstelle (JRC) erklärten die Eckpfeiler des globalen Gleichgewichtsmodells RHOMOLO-EIB, das bei der Bewertung der kurz- und langfristigen makroökonomischen Wirkung der Tätigkeit der EIB und des EFSI eingesetzt wird.