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Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz sind unerlässlich, um in Zukunft eine nachhaltige und florierende europäische Wirtschaft sicherzustellen. Diese Investitionen haben einen enormen Nutzen: Sie reduzieren Treibhausgasemissionen, verbessern die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen und erhöhen die Energiesicherheit Europas. Deshalb rücken die europäischen Staats- und Regierungschefs die Energieeffizienz in den Mittelpunkt ihrer Strategie, um Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Doch inmitten der Covid-19-Krise laufen wir Gefahr, den Nutzen der Energieeffizienz-Investitionen europäischer Unternehmen aus den Augen zu verlieren – und dies in einer Zeit, in der wir unsere Anstrengungen unbedingt forcieren müssen.

Vor diesem Hintergrund veröffentlicht die EIB am 2. Juli 2020 um 14.00 Uhr (Brüsseler Zeit) einen neuen Bericht mit dem Titel Going Green – Wer investiert in Energieeffizienz und warum ist das wichtig?

Der Bericht stützt sich auf die Investitionsumfrage der EIB (EIBIS) und beleuchtet die Energieeffizienz-Investitionen der Unternehmen und die verschiedenen Faktoren, die ihre Entscheidungen beeinflussen. In dem Bericht werden Vergleiche zwischen Ländern (EU-27 und USA), Sektoren und verschiedenen Unternehmensgrößenklassen gezogen, um Bereiche für mögliche Verbesserungen zu identifizieren und Ziele festzulegen. Die EIBIS wird seit 2016 jährlich durchgeführt und umfasst Befragungen von rund 12 000 Unternehmen aus allen EU-Ländern. Die Unternehmen, die alle Größenklassen und wichtigen Sektoren abdecken, liefern qualitative und quantitative Informationen über ihre Investitionstätigkeit, ihren Finanzierungsbedarf und die Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert sind.

Der vollständige Bericht wird auf der Website der EIB veröffentlicht:

https://www.eib.org/de/publications/who-is-prepared-for-the-new-digital-age

Die Direktorin der EIB-Hauptabteilung Volkswirtschaftliche Analysen, Debora Revoltella, und der federführende Autor des Berichts, Fotios Kalantzis, werden den Bericht am Donnerstag, dem 2. Juli um 13.30 Uhr in einem Webinar vorstellen. Wenn Sie sich für das Webinar anmelden möchten, senden Sie bitte Ihren Namen und den Namen Ihrer Organisation an das Presseteam der EIB: press@eib.org

Der Bericht mit den Ergebnissen für die EU und einzelne EU-Länder ist – mit einer Sperrfrist – am Dienstag, dem 30. Juni 2020 verfügbar. Anträge auf Zusendung richten Sie bitte per E-Mail an press@eib.org. Mit ihrer Bitte um Zusendung verpflichten sich die Journalistinnen und Journalisten, die Sperrfrist einzuhalten und den Bericht erst am Donnerstag, dem 2. Juli 2020 um 14.00 Uhr (Brüsseler Zeit) zu veröffentlichen.

Hintergrundinformationen                                                       

Die Hauptabteilung Volkswirtschaftliche Analysen der EIB

Die Hauptabteilung Volkswirtschaftliche Analysen der EIB veröffentlicht Research-Berichte und Studien und analysiert die Investitionstätigkeit in der Europäischen Union und anderen Regionen. Sie unterstützt die Bank bei ihrer Arbeit und Positionierung und bei der Festlegung ihrer Strategien und Leitlinien. Das 40-köpfige Team der Hauptabteilung wird von Chefvolkswirtin Debora Revoltella geleitet.

Die Investitionsumfrage der EIB (EIBIS)

Die Umfrage der EIB-Gruppe zur Investitionstätigkeit und ‑finanzierung ist eine in ihrer Art einzigartige jährliche Befragung von rund 13 500 Unternehmen. Sie bezieht Unternehmen aus allen EU-Mitgliedstaaten ein und enthält zu Vergleichszwecken eine Stichprobe von US-Unternehmen. Gesammelt werden dabei Daten zu den Unternehmenscharakteristika und zur Unternehmensleistung, zur bisherigen Investitionstätigkeit und zu den künftigen Plänen, den Finanzierungsquellen und ‑schwierigkeiten sowie anderen unternehmensrelevanten Themen. Die Umfrage wird anhand einer geschichteten Zufallsstichprobe durchgeführt. Ihre Ergebnisse sind sowohl für alle EU Mitgliedstaaten und die USA als auch für die einzelnen Unternehmensgrößenklassen (kleinste bis große Unternehmen) und für vier wichtige Sektoren repräsentativ. Dies ermöglicht es, einen Datenbestand für die Zeitreihenanalyse aufzubauen, der mit Informationen aus den Bilanzen und Gewinn-und-Verlust-Rechnungen der Unternehmen kombiniert werden kann. Die EIBIS wurde von der Hauptabteilung Volkswirtschaftliche Analysen der EIB mit Unterstützung von Ipsos MORI entwickelt.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.eib.org/eibis.