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Die Europäische Investitionsbank verlegt ihr Regionalbüro für den karibischen Raum in die Dominikanische Republik. Der Botschafter der Dominikanischen Republik, Alejandro González Pons, und der für Finanzierungen der EIB in der Karibik zuständige Vizepräsident Pim van Ballekom haben heute in Brüssel den Gastland- Vertrag unterzeichnet. Das neue Regionalbüro wird im Gebäude der EU-Delegation in Santo Domingo untergebracht sein, da der karibische Raum von dort aus besser zu erreichen ist. Es soll seine Tätigkeit noch in diesem Jahr aufnehmen.

„Die Europäische Investitionsbank ist im karibischen Raum sehr engagiert und unterstützt in der Region vor allem das Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Wir danken der Dominikanischen Republik für die angebotene Gastfreundschaft, die sie mit dem heute unterzeichneten Vertrag demonstriert hat, und wir freuen uns darauf, unsere Tätigkeit in der Karibik von diesem strategisch noch günstigeren Standort aus weiter auszubauen“, erklärte EIB-Vizepräsident Pim van Ballekom.

„Die Regierung und das Volk der Dominikanischen Republik freuen sich darauf, die Vertreter der Europäischen Investitionsbank in ihrem neuen Regionalbüro für den karibischen Raum in Santo Domingo begrüßen zu dürfen. Die EIB ist für uns seit vielen Jahren ein wichtiger Partner bei Investitionsvorhaben. Mit mehreren betragsmäßig großen Darlehen, die die EIB in letzter Zeit bereitgestellt hat, unterstützt sie Investitionen im Energiesektor und kleine Institute, die sich auf Finanzdienstleistungen spezialisiert haben“, so der Botschafter der Dominikanischen Republik, Alejandro González Pons.

„Die Vertretung der Europäischen Union in der Dominikanischen Republik freut sich darauf, die Kollegen der Europäischen Investitionsbank in Santo Domingo zu begrüßen und sich gemeinsam für die Unterstützung von Vorhaben in der Region einzusetzen“, stellte Irene Horejs, EU-Botschafterin in der Dominikanischen Republik, fest.

Vertreter des Europäische Auswärtigen Dienstes, mehrerer karibischer Staaten und des Generalsekretärs der Gruppe der Staaten in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean waren auch bei der Unterzeichnung anwesend, die im Gebäude der Botschaft der Dominikanischen Republik in Brüssel stattfand.

Die Bank der EU für langfristige Finanzierungen ist die weltweit größte supranationale Finanzierungsinstitution und hat seit 2007 ein Regionalbüro in Fort de France (Martinique) unterhalten. Die EIB fördert die Entwicklungs- und Wirtschaftstätigkeit in der Karibik mit Darlehen und Kapitalbeteiligungen. Seit Aufnahme ihrer Tätigkeit in der Region stellte sie dafür 1,4 Mrd EUR bereit. Das neue Büro soll eröffnet werden, sobald das Parlament den Gastland-Vertrag genehmigt hat.

1992 unterzeichnete die Europäische Investitionsbank den ersten Finanzierungsvertrag in der Dominikanischen Republik. Seither hat sie 294 Mio EUR für langfristige Projekte in dem Karibikstaat bereitgestellt. Das Land gehört zu den wichtigsten Standorten für die Tätigkeit der EIB in der Region. Die Bank unterstützte unter anderem den Bau einer Mautstraße (BTA) und die Modernisierung von Hochspannungsleitungen der Stromgesellschaft ETED und vergab mehrere Darlehen an Mikrofinanzinstitute wie ADEMI, ADOPEM und FONDESA.

Bei ihrer Finanzierungstätigkeit in der Karibik orientiert sich die EIB an den Stärken der Region. Sie finanziert Projekte, die die Diversifizierung der Volkswirtschaften fördern und das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung unterstützen. Die Region wendet sich allmählich von ihren herkömmlichen Industriezweigen ab, die einen Präferenzzugang zu den Märkten der EU erfordern.