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    Im Juni 2018 fanden am Sitz der Europäischen Investitionsbank Sitzungen von zwei Arbeitsgruppen der Wiener Initiative statt.

    Am 14. Juni war die dritte Sitzung der „Arbeitsgruppe der Wiener Initiative über Instrumente internationaler Finanzierungsinstitutionen, die die Investitionstätigkeit unterstützen“. Sie fand von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr am Sitz der EIB in Luxemburg statt.

    Für den folgenden Tag, also den 15. Juni, war die erste Sitzung der „Arbeitsgruppe der Wiener Initiative über Innovation“ vorgesehen – ebenfalls in Luxemburg.

    Die Arbeitsgruppe der Wiener Initiative über Finanzierungsprodukte internationaler Finanzierungsinstitutionen will die Marktlücken ermitteln und vorrangige Bereiche für Investitionen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa aufzeigen, für die am besten Finanzierungsprodukte internationaler Finanzierungsinstitutionen (IFI) eingesetzt werden können. Die Investitionstätigkeit in Mittel-, Ost- und Südosteuropa lag in den letzten zehn Jahren über dem EU-Durchschnitt, entsprach jedoch größtenteils nicht dem Umfang, der für die volkswirtschaftliche Konvergenz und das Schließen der Lücken beim Bruttoanlagevermögen erforderlich wäre. Eines der Hauptziele dieser Arbeitsgruppe ist es, zur Entwicklung angemessener Finanzierungsinstrumente beizutragen und sie so zu kombinieren, dass sie dem Investitionsbedarf in Mittel-, Ost- und Südosteuropa entsprechen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Nachhaltigkeit, indem vor Ort vorhandene Gelder und Investitionsmittel in IFI-Finanzierungsinstrumente eingebunden oder parallel dazu genutzt werden.

    Der Arbeitsgruppe der Wiener Initiative über die Finanzierung von Innovationen gehören rund 40 Fachleute aus großen internationalen Finanzierunginstitutionen (IFI) und Vertreter von öffentlichen sowie privaten Einrichtungen aus mittel-, ost- und südosteuropäischen Ländern an. Ihr Hauptziel besteht darin, die Finanzierungsbedingungen und ‑optionen zu prüfen, die innovativen Unternehmen in dieser Region angeboten werden. In Mittel-, Ost- und Südosteuropa wurde wesentlich weniger in Innovationen investiert als in anderen EU-Ländern, da die Volkswirtschaften in diesen Ländern von Kleinbetrieben geprägt sind, die oft zu wenig dynamisch und innovativ sind und denen es an Wachstumspotenzial fehlt. Diese Arbeitsgruppe will ermitteln, wie Banken und Nichtbanken innovative Unternehmen wirkungsvoller unterstützen können, wobei diese Unterstützung nicht nur auf Darlehen in Verbindung mit Kreditgarantien beschränkt bleiben sollte. Sie prüft Wege, um die Zusammenarbeit zwischen IFI, Banken und alternativen Geldgebern für innovative Unternehmen – wie etwa Risikokapital- oder Private-Equity-Gesellschaften – zu verbessern.

    Nachstehend sind die Tagesordnungen für die beiden Sitzungen abrufbar.

    Weitere Informationen können per E-Mail an events@eib.org angefordert werden.