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    Brüssel
    10
    nov 2015
    Brüssel
    Belgien

    Am 10. November 2015 fand in Brüssel die siebte Tagung der JASPERS-Interessengruppen statt.

    An der Veranstaltung nahmen mehr als hundert Vertreter von Empfängerländern und Partnern von JASPERS teil (EIB, Europäische Kommission über die Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung sowie EBWE).

    Die Tagungen der Interessengruppen bieten den Mitgliedstaaten die Möglichkeit, wertvolle Anregungen zu geben und so dazu beizutragen, die Dienstleistungen von JASPERS zu verbessern.

    Die Tagung 2015 gliederte sich in fünf Diskussionsrunden:

    • Investitionsrahmen 2014-2020: Bedarf, Erwartungen und verfügbare Beratungsdienste
    • Einsatz von JASPERS im gesamten Projektzyklus
    • Unterstützung von kleineren Vorhaben, Programmen und horizontalen Maßnahmen
    • Mittelbereitstellung für den Kompetenzaufbau im Programmplanungszeitraum 2014-2020
    • Connecting-Europe-Fazilität: Unterstützung der Mitgliedstaaten

    „JASPERS spielt in den Frühphasen der Projektentwicklung in zunehmendem Maße eine Rolle“, sagte Nicholas Martyn, Stellvertretender Generaldirektor der GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung. „Je früher die Spezialisten involviert werden, umso besser.“ Auch die wichtige Funktion von JASPERS als unabhängige Qualitätsprüfungsstelle wurde hervorgehoben. Sie bildet die Grundlage für schnelle Entscheidungen über die Gewährung von Hilfen.

    Simon Barnes, Direktor der Hauptabteilung Beratungsdienste der Europäischen Investitionsbank, beschrieb die Aufgabe von JASPERS im Kontext der Beratungsdienste und erklärte, wie JASPERS einen Beitrag zur europäische Plattform für Investitionsberatung leisten kann.

    An den Diskussionsrunden beteiligten sich Vertreter von Verwaltungsbehörden der JASPERS-Empfängerländer mit wertvollem Feedback.

    Catalin Gheran vom rumänischen Ministerium für EU-Mittel zufolge wird JASPERS während des gesamten Projektzyklus erfolgreich eingesetzt. Ermöglicht werde dies durch eine Mischung aus hervorragendem Know-how, einem ergebnisorientierten Ansatz und dem direkten Kontakt zu den Dienststellen der Kommission.

    JASPERS muss gegenwärtig und zukünftig verschiedene Herausforderungen meistern. Beispiele sind die gestiegene Arbeitsbelastung, der notwendige Schutz der Vermögenswerte von JASPERS, die Vermeidung eines „Globalisierungsmodus“ und eines Top-down-Ansatzes sowie die Gefahr, JASPERS durch seine Funktion als unabhängige Qualitätsprüfungsstelle einem höheren Druck ausgesetzt ist.

    Im Zusammenhang mit dem Kompetenzaufbau wurde auch auf die Notwendigkeit hingewiesen, spezielle Schulungen zu organisieren und Informationen in der gesamten Informationskette weiterzugeben. Balázs Pichler, Leiter der Abteilung Überwachung und Evaluierung im ungarischen Ministerium für europäische Struktur- und Investitionsfonds, schlug vor, dass JASPERS ergänzend zu den Mehrländerveranstaltungen auch regionale Workshops organisieren sollte. Er sprach sich auch für „Train-the-Trainer“-Veranstaltungen mit übersetzten Zusammenfassungen sowie Kurzvideos der JASPERS-Seminare aus.

    Stéphane Ouaki von der Generaldirektion Mobilität und Verkehr (GD MOVE) erklärte, wie JASPERS die Mitgliedstaaten im Kontext der Connecting-Europe-Fazilität unterstützen kann. JASPERS kann technische Hilfe bei der Entwicklung und Durchführung von Projekten im Bereich des TEN-V-Kernnetzes bereitstellen, die im Rahmen der Fazilität „Connecting Europe“ für Kohäsionsländer förderfähig sind oder finanziert werden. Auf diese Weise sollen Mitgliedstaaten, die Hilfe von JASPERS beantragen, dabei unterstützt werden, die für sie vorgesehenen Strukturfondsmittel voll in Anspruch zu nehmen. Bisher haben sieben Länder JASPERS um Unterstützung gebeten: Bulgarien, Kroatien, Griechenland, Ungarn, Rumänien, Slowakei und Slowenien.