Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) und die Europäische Investitionsbank (EIB) veranstalteten eine hochrangig besetzte Konferenz über die Folgen einer restriktiven Fiskalpolitik für Investitionen.
Die Konferenz beleuchtete Österreichs Investitionsbedarf und Finanzierungsmöglichkeiten angesichts globaler Unsicherheiten, wachsender Handelsbarrieren und begrenzter haushaltspolitischer Spielräume. Durch die wirtschaftlichen Erschütterungen der letzten Jahre stiegen die Staatsschulden, und viele Regierungen versuchen jetzt, Defizite abzubauen und ihre Haushalte zu konsolidieren. Eine restriktive Finanzpolitik bremst die Binnennachfrage und lässt vor allem Investitionen ins Stocken geraten. Gleichzeitig bleiben transformative Investitionen entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben und die Dekarbonisierung voranzutreiben. Die EIB-Investitionsumfrage liefert wertvolle Einblicke in die Entwicklung der Investitionen in Österreich und Europa.
Nach den Eröffnungsreden des Gouverneurs der Oesterreichischen Nationalbank Robert Holzmann und von EIB-Vizepräsident Thomas Östros stellte EIB-Chefvolkswirtin Debora Revoltella zentrale Erkenntnisse aus der EIB-Investitionsumfrage 2024 für Österreich vor. Ihre Analyse von Leistung, Transformation, Geschäftsausblick, Hürden und Wachstumsfaktoren lieferte einen detaillierten Einblick in die österreichische Unternehmenslandschaft.
Zum Abschluss der Veranstaltung diskutierten hochrangige Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Finanzierung von Investitionen in Zeiten restriktiver Finanzpolitik.
Wenn Sie mehr erfahren wollen, wenden Sie sich bitte an event-management@oenb.at oder event@eib.org.