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    Roma
    27
    mar 2017
    Banca d’Italia, Centro convegni, Via Nazionale 190
    Roma
    Italien

    Im Rahmen mehrerer Veranstaltungen, in denen aktuelle Trends in den Bereichen Investitionen und Investitionsfinanzierung auf nationaler Ebene in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten diskutiert werden, organisiert die EIB gemeinsam mit der italienischen Zentralbank Banca d’Italia eine halbtägige Konferenz zum Thema „Investitionen und ihre Finanzierung in Italien – Herausforderungen und Chancen“.

    Der jährliche Bericht der EIB über „Investitionen und ihre Finanzierung in Europa“ gibt einen Überblick über die zyklische und strukturelle Dynamik hinter den Investitionen und den Finanzierungsmöglichkeiten in Europa. Der diesjährige Bericht macht deutlich, dass sich die Investitionstätigkeit in Europa zwar erholt hat, der Aufschwung jedoch verhalten und ungleich auf die einzelnen Länder und Anlageklassen verteilt ist. Auf EU-Ebene bleiben die Investitionen in öffentliche Infrastruktur erheblich hinter den langfristigen Trends zurück, da die Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung die Bruttoanlageinvestitionen negativ beeinflusst haben. Der Unternehmenssektor trägt maßgeblich zur allmählichen Erholung der Investitionstätigkeit bei, jedoch ist die Dynamik enttäuschend. Außerdem sind erhebliche Lücken in Bezug auf die „Qualität“ des Kapitalstocks erkennbar.

    Angemessene Interventionsstrategien lassen sich nur festlegen, wenn man versteht, warum sich diese Erholung so langsam vollzieht. In diesem Kontext hat die EIB eine neue Initiative in die Wege geleitet – die jährliche Investitionsumfrage der EIB. Darin werden qualitative und quantitative Daten von 12 500 KMU und größeren Nicht-Finanzunternehmen in allen 28 EU-Mitgliedstaaten zusammengetragen. Gesammelt werden dabei Informationen zu den Unternehmensmerkmalen und zur Unternehmensleistung, zur bisherigen Investitionstätigkeit und zukünftigen Planung, zu Finanzierungsquellen und sonstigen Themen, die für die Unternehmen wichtig sind.

    Neben der Präsentation dieser Ergebnisse wird diese Konferenz auch die Möglichkeit bieten, eingehender über den Investitionsbedarf und die Investitionsprioritäten zu diskutieren. Zielgruppen sind Ökonomen, Entscheidungsträger aus der Politik sowie Vertreter von Finanzinstituten und der Wirtschaft.