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    Leipzig
    31
    may 2017
    Leipzig
    Deutschland

    Der Jahresgipfel 2017 des Weltverkehrsforums zum Thema „Governance of Transport“ befasst sich mit aktuellen Trends in der verkehrspolitischen Steuerung und den dringlichsten Herausforderungen im Verkehrssektor. Die Veranstaltung beleuchtet die Themen Infrastrukturglobale Konnektivitätinnovationsfördernde Regulierung sowie Anbindung von Städten und innerstädtische Mobilität unter dem Aspekt der Steuerung.

    Die verkehrspolitische Steuerung erstreckt sich auf ein breites Spektrum von Bereichen – vom Fahrradnetz vor der Haustür bis zu den weltweiten Handelsrouten. Der Steuerungsrahmen ergibt sich aus Entscheidungsprozessen und Vorschriften, gleichzeitig formt er diese mit. Dabei geht es unter anderem um den Umwelt- und Klimaschutz, um Arbeitsbedingungen, Barrierefreiheit und technische Lösungen sowie um die organisatorischen und finanziellen Herausforderungen für den Sektor, die steter Veränderung unterliegen. Eine maßgebliche Rolle spielen dabei der Rechts- und Regelungsrahmen, die ebenen- und sektorübergreifende Zuordnung und Übertragung von Zuständigkeiten sowie die Einbindung von Interessengruppen.

    Der Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank Pim van Ballekom nimmt am 1. Juni 2017 von 14.30 bis 16.00 Uhr an der Podiumsdiskussion zum Thema Better Governance for Investment in Transport Infrastructure teil. Der Vizepräsident erläutert die Sichtweise der EIB zu den wesentlichen Steuerungshemmnissen für Verkehrsinvestitionen in Europa. Er will außerdem aufzeigen, wie die Investitionsoffensive für Europa helfen kann, die Investitionstätigkeit in der EU wieder anzukurbeln.

    Weitere Informationen zu dieser Podiumsveranstaltung:

    Die regelungspolitischen Rahmenbedingungen beeinflussen die Zufriedenheit der Nutzer und die Bezahlbarkeit der Verkehrsinfrastruktur sehr stark. Agieren Entscheidungsträger in einem robusten Steuerungsrahmen, wird die Infrastruktur zu wirtschaftlicher Produktivität und persönlichem Wohlbefinden beitragen, indem sie Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Arbeitsplätzen, Freizeitangeboten und Märkten verschafft. Sind die Rahmenbedingungen schlecht, werden möglicherweise Chancen verpasst, weil zu wenig investiert wird, die Infrastruktur mangelhaft ist oder kostspielige Projekte Ressourcen binden, die sinnvoller eingesetzt werden könnten. In der Diskussionsrunde mit hochrangigen Teilnehmern geht es unter anderem um folgende Fragen:

    • Wie lassen sich bei Infrastrukturinvestitionen die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen in Ausgleich bringen – einschließlich künftiger Nutzer, deren Bedürfnisse noch gar nicht in vollem Umfang bekannt sind?
    • Wie können die Rahmenbedingungen Anreize sowohl für eine effiziente Instandhaltung als auch für Investitionen in neue Infrastruktur bieten?
    • Welche Rahmenbedingungen sorgen für ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis bei öffentlich-privaten Partnerschaften?
    • Wie lässt sich durch strategische Planung langfristige Investitionssicherheit mit kurzfristigen Prioritäten und Finanzierungszwängen in Einklang bringen?
    • Wie kann die Verantwortlichkeit von Entscheidungsträgern für den Erfolg von Investitionen gestärkt werden?