18
jan
2016
Lissabon, Portugal

Darlehen, Garantien, Kapitalbeteiligungen und Mikrofinanzierungen können nützliche Finanzierungsinstrumente zur Umsetzung der europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) sein. Über die Beratungsplattform fi-compass organisieren die EIB und die Europäische Kommission ein Informationsseminar über diese ESIF-Instrumente in Portugal.

In dem Seminar erfahren Interessenträger, wodurch sich die Finanzierungsinstrumente im Einzelnen auszeichnen und wie sie dazu beitragen können, die ESIF-Ziele für den Programmplanungszeitraum 2014-2020 zu erreichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den thematischen Prioritäten der einzelnen Länder. Dieses Kurzvideo von einer Veranstaltung, die kürzlich in einem Mitgliedstaat stattgefunden hat, vermittelt einen guten Eindruck von den Seminaren.

Vertreter der Europäischen Kommission und der Europäische Investitionsbank-Gruppe sowie Experten aus den einzelnen Ländern vermitteln den Teilnehmern ihr Fachwissen und das Know-how, das sie bei der Umsetzung der ESIF-Finanzierungsinstrumente in der Praxis gesammelt haben. Das Seminar umfasst:

  • eine Plenarsitzung, in der auch Fallstudien erörtert werden, und
  • einen Workshop zu den technischen Herausforderungen bei der Planung und Entwicklung von Finanzierungsinstrumenten.

Das fi-compass-Seminar richtet sich in erster Linie an ESIF-Verwaltungsbehörden und andere öffentliche Stellen sowie an Interessenträger aus dem Privatsektor, die sich mit ESIF-Finanzierungsinstrumenten befassen. Zu den ESIF gehören der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Kohäsionsfonds (KF), der Europäische Sozialfonds (ESF), der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und der Europäische Meeres- und Fischereifonds (EMFF). Das Seminar findet hauptsächlich auf Englisch statt. Je nach Veranstaltung wird unter Umständen in die jeweilige Landessprache gedolmetscht.

Interessenten können sich über den Veranstaltungskalender auf der Website von fi-compass zu diesem Seminar und zu Seminaren in anderen EU-Mitgliedstaaten anmelden.