corporate_banner_de

JASPERS (Joint Assistance to Support Projects in European Regions – Gemeinsame Hilfe bei der Unterstützung von Projekten in europäischen Regionen)

JASPERS (Joint Assistance to Support Projects in European Regions – Gemeinsame Hilfe bei der Unterstützung von Projekten in europäischen Regionen)

    •  Verfügbare Sprachen:
    • de
    • en
    • fr
  • Verfügbar in: de en fr

JASPERS ist eine gemeinsame Initiative der EIB und der Europäischen Kommission zur Bereitstellung von technischer Hilfe. JASPERS ist ein wichtiges Instrument der EU-Kohäsionspolitik.

Die Initiative unterstützt Projekte in den folgenden Sektoren:

  • Straßenbau
  • Luftverkehr
  • Seeverkehr
  • Öffentlicher Nahverkehr
  • Wasser
  • Abfallwirtschaft
  • Intelligente Entwicklung
  • Energie

JASPERS legt den Fokus auf große Projekte. Im Umweltbereich sind dies Vorhaben mit Gesamtkosten von mehr als 50 Millionen Euro, im Verkehrssektor oder anderen Bereichen Projekte mit Investitionskosten von mehr als 75 Millionen Euro. Diese Schwellenwerte werden jedoch flexibel gehandhabt, wenn es sich um kleine Länder oder um Pilotprojekte handelt, durch die eine Anpassung an die Best Practice erreicht werden soll.

Empfängerländer (Stand zum 31.12.2017):

  • 20 EU-Mitgliedstaaten (Bulgarien, Estland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern)
  • vier Beitrittsländer (ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien und Türkei)

Bei entsprechender Nachfrage und verfügbaren Ressourcen könnte JASPERS auch projektvorbereitende Unterstützung für Vorhaben in anderen EU-Ländern leisten, die Mittel aus den Struktur- und Kohäsionsfonds der EU erhalten. Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie der Kosovo* kämen ebenfalls in Betracht.

Technische Expertise

JASPERS bietet technische Expertise für alle Phasen des Projektzyklus – vom frühesten Stadium der Projektkonzeption bis hin zur endgültigen Beantragung von EU-Mitteln. Das Leistungsspektrum der Initiative umfasst unter anderem:

  • Projektprüfung und Empfehlungen
  • Horizontale Aufgaben
  • Strategische Unterstützung
  • Kompetenzaufbau
  • Unterstützung bei der Projektdurchführung
  • Unabhängige Qualitätsprüfung

Aktivitäten im Rahmen der JASPERS-Initiative: November 2006–2017

JASPERS hat seit seiner Einrichtung im Jahr 2006 1 329 Aufträge durchgeführt. Bis zum 31.12.2017 hatte die Europäische Kommission 652 von JASPERS unterstützte Finanzierungsanträge genehmigt. Die Gesamtinvestitionskosten dieser Projekte beliefen sich auf 104 Milliarden Euro. Die EU stellte hierfür Zuschüsse von insgesamt 60 Milliarden Euro bereit.

Die JASPERS-Dienste können in den meisten (insgesamt 20) EU-Mitgliedstaaten und in drei Kandidatenländern in Anspruch genommen werden. Länder, die noch keinen Gebrauch von JASPERS machen, können dies vorbehaltlich der Zustimmung des JASPERS-Lenkungsausschusses künftig tun. Der JASPERS-Lenkungsausschuss hat JASPERS die Genehmigung erteilt, Anfragen zu bearbeiten, die über die europäische Plattform für Investitionsberatung eingereicht werden. JASPERS bringt ideale Voraussetzungen mit, um dort Beratungsdienste zu erbringen. Für die Kommission übernimmt JASPERS eine Projektprüfungsfunktion für alle großen Projekte, die direkt bei der Kommission eingereicht werden. Seit der Einführung dieses Dienstes im Jahr 2015 haben sechs Mitgliedstaten JASPERS-Unterstützung für Projekte im Rahmen der Connecting-Europe-Fazilität beantragt, hauptsächlich im Straßen- und im Eisenbahnsektor.

JASPERS hat seinen Sitz in Luxemburg und unterhält Büros in Brüssel, Bukarest, Wien, Warschau und Sofia.

Weitere Informationen zu JASPERS stehen auf der entsprechenden Website zur Verfügung.


* Diese Bezeichnung berührt nicht die Standpunkte zum Status und steht im Einklang mit der Resolution 1244 des VN-Sicherheitsrates und dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovos.

Stadterneuerung aus der Vogelperspektive

Dank JASPERS ist Maltas Hauptstadt auf dem Weg zur Smart City





 Drucken