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Beurteilung von Projektwirkungen auf Beschäftigung und Wachstum

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Beurteilung von Projektwirkungen auf Beschäftigung und Wachstum

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Langfristige BIP-Wirkung der von der EIB-Gruppe angestoßenen Investitionen 2015-2016

In Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission in Sevilla analysieren die Ökonomen der EIB anhand des makroökonomischen Modells RHOMOLO, wie sich die von der EIB-Gruppe und dem EFSI angestoßenen Investitionen auf die Beschäftigung und das Wirtschaftswachstum in Europa auswirken.

Die Analysen ergänzen die anderen Werkzeuge, mit denen die Bank die Wirkung ihrer Tätigkeit misst. Die direkte Projektleistung und die unmittelbare Wirkung werden auf Projektebene gemessen (beispielsweise anhand des Rahmens für die Ergebnismessung). Der weitergehende volkswirtschaftliche Nutzen im Sinne indirekter oder induzierter Effekte lässt sich auf dieser Ebene in der Regel aber nicht messen. Dazu sind die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu komplex.

Wenn Internetkabel verlegt werden, lassen sich beispielsweise die Projektleistung und die unmittelbare Wirkung messen – neue Stellen im Zusammenhang mit den Arbeiten, Kilometer verlegte Kabel, Zahl der angeschlossenen Haushalte und Steigerung der Datenübertragungsgeschwindigkeit. Viel schwerer ist es aber, auf Projektebene den weitergehenden volkswirtschaftlichen Nutzen zu erfassen: Kabelproduktion, höhere Ausgaben der Projektbeschäftigten, Bedeutung der schnelleren Internetanschlüsse für den Marktzugang und die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen. Mit gezielten Analysen lassen sich diese Effekte für einzelne Projekte ermitteln (siehe auch die Zusammenarbeit der EIB mit dem Global Development Network), aber im größeren Maßstab, zur Schätzung der BIP- und Beschäftigungswirkung, verwenden die Experten makroökonomische Modelle.

RHOMOLO ist hierfür ein bewährtes Modell. Es wurde ursprünglich von der Europäischen Kommission entwickelt – zur Bewertung der makroökonomischen Wirkung von EU-Maßnahmen wie etwa der Kohäsionspolitik. Damit soll festgestellt werden, ob die knappen öffentlichen Mittel effektiv verwendet werden. In Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Forschungsstelle passt die EIB das Modell so an, dass es für die Bank umfassend einsetzbar ist, und misst damit die makroökonomische Wirkung der von der EIB-Gruppe und dem EFSI angestoßenen Investitionen.



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