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Die Fazilität für Naturkapital und Städte

Die Fazilität für Naturkapital und Städte

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Grünkonzepte für Städte haben viele Vorteile, denn sie nutzen der Umwelt und mildern die Folgen des Klimawandels: Sie reduzieren das Überschwemmungsrisiko und die negativen Auswirkungen von Hitzewellen, sie verbessern die städtische Luft- und Wasserqualität und stärken den sozialen Zusammenhalt. Außerdem erhöhen sie die Attraktivität der Stadt und verbessern die Lebensqualität ihrer Einwohner.

Die Fazilität für Naturkapital (Natural Capital Financing Facility – NCFF) kann europäischen Städten dabei helfen, umweltfreundlicher zu werden, denn sie finanziert:

  • Grüne Infrastruktur: Schaffung von Grünzügen, Anpflanzung von Parkbäumen und -sträuchern, Urban Gardening und Urban Farming, Pflanzaktionen, Dach- und Fassadenbegrünung, Begrünung grauer Flächen, wasserdurchlässige Parkplätze, Regengärten, Sanierung von Industriestandorten oder Industriebrachen usw.
  • Blaue Infrastruktur: Natürlicher Hochwasserschutz, nachhaltige städtische Entwässerungssysteme, Regenrückhaltebecken, Seen, Teiche, Bewirtschaftung von Wassereinzugsgebieten usw.

Hier erfahren Sie, welche Voraussetzungen Projekte erfüllen müssen, damit sie über die Fazilität für Naturkapital gefördert werden können.

Komponenten der grünen und blauen Infrastruktur in Städten können als Einzelvorhaben, aber auch als Bestandteil eines größeren städtischen Investitionsprogramms oder eines Programms für den sozialen Wohnungsbau gefördert werden.

Investitionen in grüne und blaue Infrastruktur in Städten müssen mit Erlösen oder Kostensenkungen einhergehen. Zu den verschiedenen Finanzierungsarten zählen Steuern, Gebühren, Kredite, Crowdfunding, Zahlungen für Programme zur Sicherung von Ökosystemleistungen ... Wir sind offen für neue Ideen und ermitteln gerne gemeinsam mit Ihnen neue Finanzierungsströme.

Zudem unterstützen wir die EU-Städteagenda und wirken an den verschiedenen Partnerschaften dieser Initiative mit. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf „Nachhaltige Landnutzung und naturbasierte Lösungen“.

Finanzierte Projekte

Athen – grüne Infrastruktur für städtische Klimaresilienz

Es handelt sich um die erste NCFF-Finanzierung, die für naturnahe Maßnahmen in einer Stadt vorgesehen ist. Die NCFF-Mittel von fünf Millionen Euro sind dafür bestimmt, im Zuge der Sanierung öffentlichen Plätze und Straßen Grünflächen anzulegen und zwischen verschiedenen begrünten Flächen grüne Achsen zu schaffen. Sie werden auch zur natürlichen Wiederherstellung des zweiten markanten Hügels von Athen nach der Akropolis, dem Lykabettus, eingesetzt. Diese Operation trägt zur Resilienzstrategie der Stadt Athen für 2030 bei und soll die Auswirkungen der sogenannten städtischen Wärmeinseln verringern sowie den natürlichen Wasserablauf und die allgemeine Attraktivität der Projektgebiete erhöhen. Dieses Darlehen ist an ein Rahmendarlehen über 55 Millionen Euro für eine resiliente Stadterneuerung und ‑entwicklung von Athen gebunden.

Pressemitteilung





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