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    Wir müssen uns nicht zwischen Naturschutz und Wirtschaftswachstum entscheiden. Warum, erfahren Sie in unserem Klima-Podcast über Biodiversität und den ökonomischen Wert der Natur


    >>  Die Reihe „Klimalösungen“ ist auch als E-Book erhältlich.


    Manche meinen, wir müssen uns klar entscheiden: Wollen wir eine innovative, erfolgreiche Gesellschaft oder wollen wir die Umwelt schützen? Dass dies ein Irrglaube ist, zeigt unser Klima-Podcast über Biodiversität.

    Wenn wir in die Biodiversität und ihren Erhalt investieren, verändern und erweitern wir unseren Blick auf die Wirtschaft. Biodiversität ist unsere natürliche Infrastruktur. Sie ist für die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Jahrzehnten genauso wichtig wie unsere Infrastruktur aus Beton, Stahl und Glasfaserkabeln.

    In dieser Folge unseres Klima-Podcasts geht es um den gewaltigen wirtschaftlichen Beitrag der Biodiversität. Wenn wir die Natur schützen und in sie investieren, können wir den Klimawandel bremsen – bis uns der technische Durchbruch gelingt, um die Klimakrise zu überwinden.

    Abonnieren Sie die komplette Podcast-Reihe Climate Solutions der Europäischen Investitionsbank, der Klimabank der EU. Bei uns erfahren Sie, wie Klimaschutz geht – zu Wasser und zu Land, zu Hause und sogar mit dem Handy.

    Das sind diesmal unsere Themen:

    • Der Schutz von Bienen und anderen Insekten, die unsere Pflanzen bestäuben, hat eine enorme ökonomische Bedeutung. Ohne Bestäubung kein Obst- und Gemüseanbau. Mit ihrer Arbeit leisten die Insekten einen ganz konkreten Beitrag zur Weltwirtschaft von 150 Milliarden Euro pro Jahr – und das äußerst kostengünstig. Gleichzeitig liefern sie ein gutes Argument, um auch notorische Sturköpfe zu überzeugen, für die Wirtschaftswachstum wichtiger ist als Naturschutz.
    • Nur 50 Länder erzielen ein höheres BIP als diese kleinen Insekten, die Pflanzen bestäuben.
    • Den gesamten Wert, den Ökosysteme für die Weltwirtschaft erbringen, bezeichnet man als Ökosystemleistungen. Er ist mit 125–140 Billionen US-Dollar pro Jahr siebenmal so groß wie das BIP der Vereinigten Staaten. (Was wohl die notorischen Sturköpfe dazu sagen?)
    • Kommerzielle Forstwirtschaft kann nachhaltige Landschaften erhalten und Wachstum und Beschäftigung im ländlichen Raum fördern. Die Gesamtnachfrage nach Holz, erneuerbaren Fasern und anderen Waldprodukten nimmt Jahr für Jahr zu – vor allem, weil sich biologisch abbaubare Verpackungen, Zellstoffprodukte und erneuerbare Energie immer mehr durchsetzen.
    • Weitere gute Nachrichten: Wälder und sonstiger Baumbestand bedecken über 40 Prozent der Landfläche der EU. Durch Aufforstung haben sich die Waldflächen in den vergangenen Jahrzehnten jährlich um rund 0,4 Prozent ausgedehnt. Auch der Holzbestand in der EU steigt, da nur 60 Prozent des Jahreszuwachses geschlagen werden.

    Falls Sie uns Ihre Meinung zum Klimaschutz im Allgemeinen oder zu diesem Podcast im Besonderen sagen wollen, twittern Sie an @EIBMatt. Und nicht vergessen: Climate Solutions abonnieren!