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Boost Africa – Fragen und Antworten

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Boost Africa – Fragen und Antworten

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Boost Africa ist eine gemeinsame Initiative der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) und der Europäischen Investitionsbank (EIB). Im Mittelpunkt steht die Förderung von Unternehmertum und Innovation in Afrika auf wirtschaftlich tragfähige Weise durch eine Kombination mit Mitteln der Europäischen Kommission.

Hier erfahren Sie mehr über Boost Africa

Das Investitionsprogramm

1. Investiert Boost Africa direkt in Start-ups und KMU?

Boost Africa vergibt keine Mittel direkt an natürliche Personen oder Unternehmen.

Die Initiative investiert ausschließlich über Intermediäre (z. B. Beteiligungsfonds), die ihrerseits in Endbegünstigte (Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen) investieren.

2. Welche Art von Investitionen tätigt Boost Africa?

Boost Africa übernimmt in erster Linie Kapitalbeteiligungen an den Intermediären.

3. In welchen Sektoren investiert Boost Africa?

Der Schwerpunkt liegt auf Sektoren, in denen Innovationen die Lebensqualität der Menschen verbessern können. Insbesondere einkommensschwächere Haushalte sollen Zugang zu erschwinglichen Produkten und Dienstleistungen erhalten. Zu den Zielsektoren gehören unter anderem:

  • IKT
  • Agrar- und Ernährungswirtschaft
  • Finanzdienstleistungen und finanzielle Inklusion
  • Gesundheitswesen
  • allgemeine und berufliche Bildung
  • erneuerbare Energien
  • Leichtindustrie
  • Schaffung von Wertschöpfungsketten

Boost Africa richtet sich besonders an Intermediäre, die junge Menschen und Frauen fördern.

4. In welche Beteiligungsfonds kann Boost Africa investieren?

  • Seed-, Frühphasen- und Wachstumsphasen-Risikokapitalfonds mit Schwerpunkt auf innovativen afrikanischen Start-ups und KMU
  • Business-Inkubatoren/Start-up-Beschleuniger
  • Ko-Investitionsfonds, die gemeinsam mit Business-Angels-investieren

5. Wie können sich interessierte Fonds bei Boost Africa bewerben?

Ansprechpartner finden Sie am Ende dieser Seite.

6. Wie werden die Fondsmanager ausgewählt?

Die Europäische Investitionsbank und die Afrikanische Entwicklungsbank führen gemeinsam eine Bewertung der Fondsmanager durch.

Für die Auswahl ist entscheidend, ob ein Fondsmanager (unabhängig davon, ob es sich um ein bestehendes oder ein ganz neues Team handelt) in der Lage ist, erfolgreich in innovative Unternehmen mit großem Wachstumspotenzial zu investieren und wieder auszusteigen.

Unter Innovation ist der Einsatz neuartiger Technologien und/oder Geschäftsprozesse oder Mechanismen zu verstehen, um in einem gegebenen Marktumfeld einen erheblichen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

7. Wo müssen die geförderten Fonds ihren Sitz haben?

Die Fonds müssen in Afrika eingetragen sein und in den Regionen über operative Kapazitäten verfügen, in denen die Investitionen geplant sind.

8. Wer verwaltet die Beteiligungen von Boost Africa?

Ein Team aus Mitarbeitern der Europäischen Investitionsbank und der Afrikanischen Entwicklungsbank ist für Boost Africa zuständig. Sie stellen eine Pipeline zusammen, bewerten die ausgewählten Fonds und verwalten die Beteiligungen.

9. In welcher Höhe investiert Boost Africa?

Boost Africas Beteiligung beläuft sich im Regelfall jeweils auf höchstens 25 Prozent des gesamten Fondsvermögens. In welchem Umfang der Fondsmanager technische Hilfe erhält, hängt vom Einzelfall ab.

Pool für technische Hilfe

1. Stellt Boost Africa Start-ups und KMU direkt technische Hilfe zur Verfügung?

Natürliche Personen oder Unternehmen können nicht direkt bei Boost Africa technische Hilfe erhalten.

Die Initiative stellt ihre technische Hilfe ausschließlich über Intermediäre bereit (Beteiligungsfonds, Start-up-Beschleuniger, Business-Inkubatoren usw.).

2. Wer kann den Pool für technische Hilfe in Anspruch nehmen?

  • Risikokapitalfonds, die Boost Africa für eine Beteiligung in Betracht zieht
  • Business-Inkubatoren und Start-up-Beschleuniger
  • Beteiligungsunternehmen von Fonds, in die Boost Africa investiert ist
  • Unternehmer, die an Programmen von Business-Inkubatoren und Start-up-Beschleunigern teilnehmen

3. Wer ist für den Pool für technische Hilfe von Boost Africa zuständig?

Die Europäische Investitionsbank und die Afrikanische Entwicklungsbank stellen im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens hoch spezialisierte Berater ein. Diese erbringen die technische Hilfe, die von den ausgewählten Fonds, Start-ups, Business-Inkubatoren und Start-up-Beschleunigern benötigt wird.

Innovations- und Informationslabor

1. Wer kann das Innovations- und Informationslabor (I&I-Labor) in Anspruch nehmen?

  • Einrichtungen, die zur Entwicklung von Unternehmertum und Innovation beitragen
  • junge Unternehmerinnen und Unternehmer

Das I&I-Labor fördert die internationale Vernetzung und den Wissenstransfer über Partnerschaften mit einheimischen und internationalen Forschungszentren, Universitäten, Unternehmen und Investoren. Außerdem soll es die regionalen Netzwerke der Business-Angel-Fonds und anderer Fonds, die innovative Start-ups fördern, sowie der Business-Inkubatoren und Start-up-Beschleuniger stärken.

Über Boost Africa

1. Ist Boost Africa startklar, um die Aktivitäten in Afrika aufzunehmen?

Boost Africa wird im Laufe des Jahres 2017 voll einsatzbereit sein.

2. Wer kann in Boost Africa investieren?

Am Investitionsprogramm von Boost Africa können sich öffentliche und private Investoren mit Eigenkapitalbeteiligungen und/oder Zuschüssen beteiligen.

Außerdem sucht Boost Africa weitere Förderer, die Mittel für die Fazilität für Technische Hilfe und das Innovations- und Informationslabor (in bar oder als Sachleistung) zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen erteilen folgende Stellen:

Afrikanische Entwicklungsbank:
Robert Zegers: r.zegers@afdb.org, Laura Sennett: l.sennett@afdb.org

Europäische Investitionsbank
boostafrica@eib.org

3. Wie kann ich mit der Europäischen Investitionsbank oder der Afrikanischen Entwicklungsbank Kontakt aufnehmen?

Fondsmanager, die sich auf innovative Start-up-Unternehmen und KMU in Afrika konzentrieren, können uns per E-Mail kontaktieren. Die E-Mail sollte eine Zusammenfassung aller nachstehend aufgeführten Informationen enthalten:

  • Managementteam
  • Investitionsstrategie
  • Ergebnisse bisheriger Investitionen (falls zutreffend)
  • geografische Abdeckung
  • Zielsektoren
  • Fonds-/Beteiligungsvolumen
  • rechtliche Struktur
  • Eckdaten
  • erwartete Rendite
  • andere Investoren
  • zeitlicher Ablauf der Mitteleinwerbung

Nach einer ersten Prüfung erhalten Sie von der Europäischen Investitionsbank und/oder der Afrikanischen Entwicklungsbank eine Antwort per E-Mail.

Bitte schicken Sie alle relevanten Informationen an folgende Stellen:

Afrikanische Entwicklungsbank:
Robert Zegers: r.zegers@afdb.org, Laura Sennett: l.sennett@afdb.org

Europäische Investitionsbank
boostafrica@eib.org

Eine Änderung der Ansprechpartner ist möglich.



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