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Mit Solarenergie in Ouarzazate vorankommen!

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Mit Solarenergie in Ouarzazate vorankommen!

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Der Noor Ouarzazate-Komplex für Solarenergie schöpft das Potential der ergiebigsten Energiequelle in Nordafrika aus – der Sonne. Dank der Unterstützung der EU, der EIB und anderer hat Marokko seinen eigenen Weg zu einem Land mit nachhaltiger Energie eingeschlagen. Noor Ouarzazate ist ein praktisches Beispiel, wie das Übereinkommen der COP21 in Maßnahmen der COP22 umgesetzt werden kann.

In kreativem Licht: Geschichten aus Ouarzazate

Acht kreative Köpfe waren in der Wüste. Ihr einziger Auftrag: etwas Eindrückliches schreiben. Das ist ihnen gelungen.



Noor Ouarzazate ist einer der größten Solarenergiekomplexe der Welt. Sobald seine Erstellung abgeschlossen ist, wird er über 580 MW installierte Kapazität verfügen und 350 000 Haushalte in Marokko mit Strom versorgen. Es wird erwartet, dass durch die Anlage die Kohlenstoffemissionen um 760 000 Tonnen pro Jahr und 17,5 Millionen Tonnen über einen Zeitraum von 25 Jahren reduziert werden.

Derzeit importiert Marokko über 97 % seiner Energie, einen Großteil davon in Form von Öl, was es aufgrund unbeständiger Treibstoffkosten besonders anfällig macht. Der Noor Ouarzazate-Komplex für Solarenergie soll diese Situation umkehren: er wird kohlenstofffreie Energie produzieren, die einer Menge von 2,5 Millionen Tonnen importiertem Öl entspricht und birgt sogar das Potenzial für die Schaffung von grünen Exporten in die Nachbarländer. Er wird außerdem die Schaffung von Arbeitsplätzen ankurbeln und als Teil des Prozesses eine lokale Solarbranche schaffen.

Ouarzazate power plant impact

EU-Unterstützung für den Mittelmeer-Solarplan

Die Unterstützung der EU erfolgte durch die Nachbarschaftsinvestitionsfazilität (NIF), von der 106,5 Millionen EUR für den Noor Ouarzazate-Komplex zugewiesen wurden. Die NIF ist ein innovatives Instrument, das zur Kofinanzierung von Infrastrukturprojekten in Nachbarländern der EU geschaffen wurde und dazu beitrug, die Beteiligung der EIB, die für die drei ersten Phasen 217,5 Millionen EUR finanziert, und anderer Investoren wie der französischen Agentur für Entwicklung (AFD) und der deutschen Entwicklungsbank (KfW) anzulocken. Insgesamt machen die europäischen Gelder bis zu 60 % der Projektkosten aus.

Dies ist der größte Betrieb im Rahmen des von der EU geförderten „Mittelmeer-Solarplans“. Dieser Plan soll bis zum Jahr 2020 in den Partnerländern am Mittelmeer eine zusätzliche Energiekapazität aus erneuerbaren Energien von über 20 GW erzeugen.

Noor Ouarzazate spiegelt auch die Energieziele Marokkos wider. Das Land will bis zum Jahr 2030 mehr als die Hälfte seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen beziehen. Der marokkanische Energiemix kombiniert dann Solar-, Wind- und Wasserenergie, die bis 2020 jeweils für 14 % des Gesamtmixes sorgen sollen.

In kreativem Licht: Geschichten aus Ouarzazate

Acht kreative Köpfe waren in der Wüste. Ihr einziger Auftrag: etwas Eindrückliches schreiben. Das ist ihnen gelungen.



COP22, EU und die MENA-Region: Vorbereitung für die nächste Herausforderung durch den Klimawandel

Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine globale Notwendigkeit und ein vorrangiges politisches Ziel für Staatsoberhäupter. Die EU war dabei federführend mit ihren Bemühungen, bei der Pariser COP21-Klimakonferenz ein Abkommen zu schließen. Die nächste große Herausforderung ist, das COP21-Übereinkommen in COP22-Maßnahmen umzuwandeln, die bei allen Aspekten unseres Lebens einen echten Unterschied machen – unserer Luft, unserem Wasser und unserer Umwelt.

Das Noor Ouarzazate-Projekt ist ein Vorzeigeprojekt in Marokko. Doch die von der EU unterstützten Maßnahmen in dieser Region gegen den Klimawandel sind nicht auf die Energiepolitik beschränkt – sie schließen beispielsweise auch die Landwirtschaft oder Wassermanagementsysteme ein.

Laut VN-Klimaübereinkommen sind einige Länder besonders anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. Es sind diejenigen, die nur wenig über dem Meeresspiegel liegen mit ariden bzw. semiariden Gebieten, die extremen Wetterereignissen unterworfen sind, wie z. B. Fluten, Dürreperioden oder Wüstenbildung.

Regionen wie der Mittlere Osten und Nordafrika (MENA-Region) gehören zu diesen gefährdeten Gebieten. Große wie auch kleine Projekte, die diese Probleme bekämpfen, benötigen starke Partnerschaften und finanzielle Unterstützung, um die ersten Schritte machen zu können. EU-Mittel und Mechanismen zur Zusammenarbeit bieten strategische Hilfe und Expertise, wo diese am meisten benötigt werden.



EIB und Finanzierung des Klimaschutzes

Die EIB ist der weltweit größte multilaterale Anbieter von Mitteln zur Finanzierung des Klimaschutzes. Im Zeitraum von 2011 bis 2015 stellte die EIB 90,5 Milliarden EUR für die Klimaschutzfinanzierung zur Verfügung und investiert in den nächsten fünf Jahren weltweit rund 100 Milliarden EUR in Klimaschutzprojekte.

Marokko war eines der ersten begünstigten Länder der Klimaschutzfinanzierung der EIB in Afrika. In den vergangenen fünf Jahren hat die EIB insgesamt 500 Millionen EUR der 1,7 Milliarden Gesamtinvestitionen für dieses Land für Klimaschutzprojekte zur Verfügung gestellt.





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