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Über Lima nach Paris - Highlights für die EIB

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Über Lima nach Paris - Highlights für die EIB

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Mit einem Zwischenstopp in Lima und ihrer Teilnahme an der Jahrestagung der Weltbankgruppe und des IWF vom 9.-11. Oktober unternahm die EIB einen wichtigen Schritt zur Vorbereitung auf die Klimaschutzkonferenz in Paris.

Wir haben angekündigt, dass wir den Anteil der Finanzierungen, der für Klimaschutzinvestitionen in Entwicklungsländern bestimmt ist, von 25 auf 35 Prozent anheben wollen.Mit dieser Ankündigung knüpft die EIB an ihre neue Klimaschutzstrategie von Anfang Oktober 2015 an, mit der sie sich verpflichtet hat, jedes Jahr mit mindestens 25 Prozent ihrer Finanzierungen Klimaschutzvorhaben zu unterstützen. Als weltweit größter Geldgeber für Klimaschutzprojekte sind wir uns der Tatsache sehr bewusst, dass es bei Klimaschutzfinanzierungen um mehr als nur Zahlen geht. Es geht auch um die Wirkung. Dies ist die erste Säule unserer Klimaschutzstrategie. In Gebieten, die besonders anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels sind, werden wir unsere Klimaschutzfinanzierungen auf 35 Prozent ausweiten. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass wir unsere finanzielle Stärke dort einsetzen, wo sie am dringendsten benötigt wird. Und selbstverständlich ist die Untergrenze von 25 Prozent für alle anderen Gebiete nunmehr Realität.

Eine weitere gute Nachricht, die die EIB aus Lima mitbrachte, betrifft den Abschluss einer neuen Operation mit der Weltbankgruppe zur Unterstützung der Ukraine. EIB-Präsident Werner Hoyer und der Präsident der Weltbankgruppe Jim Yong Kim haben ein Abkommen unterzeichnet, das dem ukrainischen staatlichen Gasversorger NJSC Naftogaz die Gasbeschaffung erleichtern soll. Da die Europäische Union eine Rückgarantie stellt, kann die EIB ausgewählte Darlehen der Weltbank in der Ukraine durch eine Garantie in Höhe von 520 Millionen US-Dollar besichern. Damit wollen alle Beteiligten eine möglicherweise schwere Energiekrise vor Einbruch des Winters abwenden.

Starke Partnerschaften sind ein wichtiger Schritt nicht nur zur Vorbereitung auf die Klimaschutzkonferenz in Paris sondern auch danach. Die Zusammenarbeit zwischen internationalen Finanzierungsinstitutionen ist eine entscheidende Voraussetzung, wenn wir die Post-2015-Agenda vorantreiben wollen. Eine Absichtserklärung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ermöglicht unseren beiden Organisationen eine stärkere Zusammenarbeit bei der Förderung der Nachhaltigkeitsziele. Wir haben bereits damit begonnen, unsere gemeinsamen Bemühungen um nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, finanzielle Stabilität und inklusives Wachstum zu intensivieren. Die neue Partnerschaft mit dem IWF wird den Mitgliedern beider Institutionen zugute kommen, da Synergien gefördert und finanzielle Mittel für den Kompetenzaufbau effektiv genutzt werden.“

Schließlich ermutigte Präsident Hoyer in seiner Eigenschaft als derzeitiger Vorsitzender der an der Deauville-Partnerschaft teilnehmenden Finanzierungsinstitutionen alle anderen Institutionen, verstärkt Investitionen zu finanzieren, die den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel im Nahen Osten und in Nordafrika unterstützen. Zusammen mit anderen internationalen Finanzierungsinstitutionen haben wir Investitionen in neue Infrastruktureinrichtungen und in die Grundversorgung finanziert, die die Lebensqualität der Menschen in der Region verbessert haben. Noch niemals zuvor zwar es so wichtig, diese Anstrengungen fortzusetzen: Die Länder in der Region sind erheblichem zusätzlichem Druck ausgesetzt - nicht zuletzt bei der Aufnahme und Unterbringung der Flüchtlinge, die vor Gewalt und Verfolgung fliehen. Die Deauville-Gruppe muss sich verstärkt für nachhaltige Entwicklung einsetzen und Investitionen in Infrastruktur und in die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region fördern.




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