Die EIB
Aufgaben und Ziele
Die EIB-Gruppe
Strategie
Struktur
Anteilseigner
Leitungsstruktur
Der Rat der Gouverneure
Der Verwaltungsrat
Ausschuss für die Vergütung des Personals
Das Direktorium
Der Prüfungsausschuss
Kontrolle und Evaluierung
Organisatorischer Aufbau
Corporate Responsibility
Responsible reporting
Governance and accountability
Strategy and planning
Transparency
Access to documents
Data protection
Levels of control and evaluation
Management Control
External Monitoring
Risk Management
Inspectorate General
Fraud and Corruption
How to report fraud or corruption
Procurement and performance of contracts
Complaints mechanism
Reporting
European Ombudsman
Working with others
Zivilgesellschaft
Kontakte
Veranstaltungen
Zusammenarbeit zwischen der EIB und Organisationen der Zivilgesellschaft - gemeinsame Initiativen
Grundsätze und Leitlinien der EIB
Sonstige Dokumente
Investitionsvorhaben
Übermittlung von Anfragen
Zugang der Öffentlichkeit zu Umweltinformationen
Befragungen der Öffentlichkeit
Working with EU Institutions
MDB and IFIs
Universities
Acting responsibly
Operating practices
Value added
Engagement für ökologische Nachhaltigkeit
Development and cooperation policies
FEMIP Delevopments
ACP Developments
ALA Delevopments
Activities in the capital markets
Direct footprint
Environmental footprint
Internal procurement
Work and well-being
Partner
Zivilgesellschaft
Kontakte
Veranstaltungen
Jährliche Informationsveranstaltungen und Workshops für CSO
Informelle Zusammenkünfte mit CSO zu bestimmten Fachthemen
Teilnahme an Veranstaltungen von Organisationen der Zivilgesellschaft (CSO)
Zusammenarbeit zwischen der EIB und Organisationen der Zivilgesellschaft - gemeinsame Initiativen
IUCN
Transparency International
EITI
Finanzielle Zuwendungen der EIB
Grundsätze und Leitlinien der EIB
Transparenzpolitik
Sonstige Dokumente
Vereinbarungen und Absichtserklärungen mit EU-Institutionen und IFI
Hintergrundinformationen
Investitionsvorhaben
Übermittlung von Anfragen
Zugang der Öffentlichkeit zu Umweltinformationen
Befragungen der Öffentlichkeit
Basisdokumente
EU-Institutionen
Bankensektor
Multilaterale Entwicklungsbanken
EIB-Universities Research Action - Aktion der EIB zur Förderung der Universitätsforschung
EIBURS
Der Einsatz des EIBURS-Programms
EIBURS Procedures
Vorschläge für Unterstützung im Rahmen des EIBURS-Programms
STAREBEI
Vorschläge für Forschungsarbeiten und Auswahl
Der Einsatz des STAREBEI-Programms
Die wichtigsten Angaben zum STAREBEI-Programm
Budget und Abwicklungsstruktur
EIB University Networks
Sponsoring-Mechanismus für Hochschulnetze
FEMISE
UNIMED - Verbund von Hochschulen des Mittelmeerraums
C.R.E.D.I.T. Network
Jobs
Die Zukunft mitgestalten – kommen Sie zur EIB!
Arbeiten bei der EIB
Offene Stellen für Fach- und Führungskräfte
Assistenten und Verwaltungspersonal
Allgemeine Praktika
FEMIP Internships Programme
Das Graduierten-Programm „GRAD“
Sommerjobs für Schüler und Studierende
Selection Process
FAQ - Jobs
Die wichtigsten Zahlen
FAQ
FAQ - Jobs
FAQ - Struktur und Organisation
FAQ - Transparenz und Information
Kontakte

EIB-Verwaltungsrat genehmigt Maßnahmen zur Krisenbekämpfung in den Jahren 2009-2010

  •  Veröffentlichungsdatum: 16 Dezember 2008
  •  Hinweis: 2008-159-DE
  • Zusätzliche Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen
  • Umfassendes Paket für die Bereiche Energie und Klimawandel einschließlich Automobilindustrie
  • Zusätzliche Unterstützung für Mittel- und Osteuropa
  • Kapitalerhöhung

 Der Verwaltungsrat der Europäischen Investitionsbank genehmigte heute den Operativen Gesamtplan (OGP) der EIB für den Zeitraum 2009-2011, in dem ein höheres Finanzierungsvolumen und andere konkrete Maßnahmen vorgesehen sind, mit denen die EIB der Aufforderung der EU-Mitgliedstaaten nachkommen will, einen Beitrag zur Bekämpfung der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise zu leisten.

Die EIB wird ihr Darlehensvolumen in den Jahren 2009 und 2010 jeweils um rund 30% (15 Mrd EUR) gegenüber den Vorjahren steigern. Das Gesamtvolumen der dadurch ermöglichten zusätzlichen Investitionen in diesen beiden Jahren dürfte - auf der Grundlage einer fünffachen Hebelwirkung der Finanzierungsbeiträge der Bank - etwa 72 Mrd EUR erreichen.

Die an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vergebenen Darlehen werden über einen Zeitraum von zwei Jahren um 50% auf 15 Mrd EUR (+ 2,5 Mrd EUR pro Jahr) zunehmen. Daneben wird eine neue Produktlinie entwickelt werden, die eine Risikoteilung mit Banken erlaubt. Ein ähnliches ergänzendes Instrument wird für Midcap-Unternehmen konzipiert; es soll ein zusätzliches Finanzierungsvolumen von 1 Mrd EUR jährlich ermöglichen.  

Die im Energiesektor und zur Bekämpfung des Klimawandels vergebenen zusätzlichen Darlehen werden sich auf 6 Mrd EUR pro Jahr belaufen. Dies umfasst eine Fazilität für umweltfreundlichen Verkehr, die für die Hersteller von Kraftfahrzeugen und anderen Verkehrsmitteln, ihre Erstausrüster und Zulieferer bestimmt ist. Mit der Fazilität wird eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen angestrebt, was durch die Unterstützung von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben sowie von Sachinvestitionen in Produktionsanlagen und die dazu gehörige Infrastruktur erreicht werden soll.

Da die Finanzkrise sich auf einige Mitgliedstaaten besonders stark auswirken könnte, wird die Bank ihre Darlehensvergabe zugunsten des Konvergenzzieles um zusätzliche 2,5 Mrd EUR pro Jahr ausweiten. Im Hinblick auf dieses Ziel und die höhere Priorität, die der Finanzierung von KMU beigemessen wird, hat die EIB bereits rund 5 Mrd EUR bereitgestellt, die zur Unterstützung von KMU über den nationalen Bankensektor in den mittel- und osteuropäischen Ländern und in den Kandidatenländern bestimmt sind. Die Bank ist bereit, diesen Betrag in den nächsten beiden Jahren erforderlichenfalls zu erhöhen.

Damit die EIB das angestrebte höhere Finanzierungsvolumen realisieren kann, schlägt der Verwaltungsrat dem Rat der Gouverneure vor, die ursprünglich für 2010 vorgesehene Kapitalerhöhung der Bank vorzuziehen. Das gezeichnete Kapital der Bank wird um rund 67 Mrd EUR auf 232 Mrd EUR erhöht. Wie bisher wird die Einzahlungsquote 5% des gezeichneten Kapitals betragen. Die Erhöhung des eingezahlten Kapitals erfolgt durch einen Transfer aus den zusätzlichen Rücklagen der EIB in ihr Kapital.

„Die zusätzliche finanzielle Unterstützung durch die EIB wird schnelle Auszahlungen ermöglichen und der Realwirtschaft zugute kommen, insbesondere indem in diesen schwierigen Zeiten gute Projekte geschützt werden und soliden Unternehmen geholfen wird", sagte EIB-Präsident Philippe Maystadt. „Wie der Europäische Rat empfohlen hat, ist das Programm zeitlich begrenzt (auf die Jahre 2009-2010), zielgerichtet (für KMU und den Klimaschutz) und unmittelbar wirksam (schnelle Durchführung)."

Vorgeschlagene zusätzliche EIB-Finanzierungen jeweils in den Jahren 2009 und 2010 (Mrd EUR) Zusätzliches Gesamtinvesti-tionsvolumen (Mrd EUR), das voraussichtlich in den Jahren 2009 und 2010 durch die EIB-Finanzierungen ausgelöst wird.
KMU und Midcap-Unternehmen 3.5 14
Energie, Klimawandel und Infrastruktur einschließlich umweltfreundlicher Verkehr 6 36
Konvergenzziel 2.5 10
Flexibilitätsreserve 3 12
INSGESAMT 15 72

Hinweis für die Redaktion

Die Europäische Investitionsbank wurde 1958 durch den Vertrag von Rom als die Institution der EU für langfristige Finanzierungen gegründet. Aufgabe der Bank ist es, zur Integration, zur ausgewogenen Entwicklung und zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der Mitgliedstaaten der EU beizutragen. Die EIB nimmt umfangreiche Mittel an den Kapitalmärkten auf und vergibt daraus zu günstigen Konditionen Darlehen für Projekte, die zum Erreichen der Ziele der EU beitragen. Die EIB passt ihre Aktivitäten kontinuierlich an die Entwicklungen der EU-Politik an.

Im Jahr 2007 hat die EIB Darlehen über insgesamt 47,8 Mrd EUR für Projekte vergeben, die den Zielen der EU dienen. Davon entfielen 87% (41,4 Mrd EUR) auf die 27 EU-Mitgliedstaaten.


1 Der voraussichtliche Hebelfaktor zwischen den EIB-Finanzierungen und dem Investitionsvolumen liegt - je nach Art des Instruments und dem prozentualen Anteil des Finanzierungsbeitrags der EIB - zwischen 2 und 10.



 Drucken

Copyright © Europäische Investitionsbank 2010
Die Europäische Investitionsbank übernimmt für den Inhalt externer Internetseiten keine Verantwortung.